
Eine der größten Überraschung der 2. Pokalrunde im Berliner-Pilsner-Pokal ist keine mehr!
Bezirksligist Spandau 06 schmeißt den Berlin-Ligisten SV Empor nach Elfmeterschießen (12:11) aus dem Wettbewerb. Gegen die Spielwertung legte Empor Einspruch ein. Was ist passiert?
Wie die Fußball-Woche berichtet, stand es nach jeweils fünf Schützen 4:4: "Da der nächste Empor-Spieler vorgelegt hatte, musste Patrick Feeney treffen, um die Hausherren im Spiel zu halten. Doch Empor-Torwart Momade war in der richtigen Ecke und hielt den Ball. Der Jubel und die Erleichterung beim Berlin-Ligisten hielt allerdings nicht lange an, da der Linienrichter erkannt hatte, dass sich Momade zu früh von der Linie bewegt hatte."
Der Schiedsrichter hatte die Partie nach dem 5:4 schon beendet und pfiff sie dann - nach Hinweis des Linienrichters - wieder an. Und genau dagegen legte Empor Einspruch ein und dem wurde vom BFV stattgegeben.
Empor-Spieler Martin Kemter zum Urteil des Verbandes: "Der BFV entschied für uns, was auch völlig gerechtfertig ist, da man eine Partie nicht abpfeifen und dann wieder anpfeifen kann!"
In der 3. Pokalrunde kommt es nun zum Duell zweier Berlin-Ligisten: Der SV Empor spielt am 17.11.2013 (15.00 Uhr) beim 1. FC Wilmersdorf.