
Im direkten Duell bei der SG Weser/Diemel feierte Weidelsburg einen 2-1 Erfolg. Matthias Klapp und Pascal Simshäuser besorgten eine beruhigende Führung, 10 Minuten vor Ende verkürzte David Göbel, doch das Aufbäumen der SG kam zu spät. Zu allem Übel sahen auch noch Marko Budalic und Stephen Shaw glatt rot, genau wie Fitim Rizani auf Seiten der FSG. Weser/Diemel bleibt damit auf dem Relegationsplatz, während Weidelsburg den Abstand auf diesen auf 5 Punkte vergrößerte.
Völlig chancenlos war die TSG Hofgeismar in Elbenberg, gleich mit 7-1 wurde die Heuser-Elf nach Hause geschickt. Bei den Gastgebern traf Toni Schubert dreifach, Osman Saricoban war in der Schlussphase für den Ehrentreffer verantwortlich. Der Blick auf die Tabelle wird für die Verantwortlichen der TSG immer besorgniserregender, mittlerweile muss schon fast ein Fußballwunder her, um den Klassenerhalt noch zu realisieren.
Die Verbandsligareserven scheinen der SG Schaunburg II zu liegen, nachdem man letzte Woche in Dörnberg die ersten Auswärtspunkte holte, wurde diesmal Sand II durch Tore von Daniel Schade, Lukas Kasten und Patrick Patalong völlig verdient geschlagen. Einen buchstäblichen Arbeitssieg verbuchte Grebenstein II bei der SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha. Mit dem 2-1 untermauerte der TuSpo II seine Ansprüche in Richtung Spitze, Sascha Fuchs verwandelte einen Foulelfmeter zum entscheidenden Treffer.
Das Derby zwischen Obermeiser/Westuffeln und der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen endete mit einem 4-1 überraschend deutlich für die Hausherren. Innerhalb von nur 5 Minuten zog das Semoski-Team kurz vor der Pause auf 3-0 davon. Christian Prätorius und Luigi Palushaj trafen, Matthias Wischnath unterlief ein Eigentor, welches er später mit einem Treffer ins richtige Netz wieder gutmachte, doch Trainer Alibrahim Semoski markierte selbst den Endstand. Im Verfolgerduell zwischen Ersen und Dörnberg II errang die Verbandsligareserve einen wichtigen Sieg. Kai Kuntze drehte die Führung durch Matthias Hopf mit einem Doppelpack, Till Gumbel entschied in der Schlussphase die Partie mit dem Tor zum 1-3.
Sehnlich zurückerwartet wurde Torjäger Christian Neth beim TSV Carlsdorf. Nach seiner 6 Spiele andauernden Sperre kehrte er im Auswärtsspiel in Espenau wieder in die Mannschaft zurück und erzielte auch sofort die wichtige Führung für die Gelb-Schwarzen. Nur 2 Minuten später legte sein Cousin Sascha Herbold nach und damit war das Endresultat nach gut 20 Minuten schon unter Dach und Fach. Carlsdorf ist damit absolut im Soll und auch auf bestem Weg die Titelverteidigung der Stadtmeisterschaft Hofgeismar zu verwirklichen.