
"Durch einen Zufall entstand der Kontakt zu Artur", berichtet ETSV-Sportleiter Stefan Priller, der die Meßlatte für den Stürmer aber nicht zu hoch legen will. "Wajnert hat jetzt schon seit längerer Zeit nicht mehr gespielt. Er hat einige Male bei uns mittrainiert und vor allem an seinem Fitnesszustand muss er hart arbeiten, aber man hat schon gesehen, dass er ein hervorragender Fußballer ist." In seinem Heimatland spielte der Neu-Landshuter zuletzt bei einem Posener Drittligisten. "Die dritte Liga in Polen ist sicherlich weit von dem Niveau dieser Spieklasse in Deutschland entfernt. Aber man merkt schon, dass Artur stets höherklassig gespielt hat", erklärt Priller.
Zudem wird der im Sommer von der SpVgg Landshut gekommene Patrick Zeilbeck wieder zur Verfügung stehen. Der 24-jährige Mittelfeldspieler riss sich im Sommer beim Erdinger-Meistercup das vordere Kreuzband und konnte bisher noch nicht eingesetzt werden. "Patrick ist daher auch als Winter-Neuzugang anzusehen", schmunzelt Priller. Erfolgstrainer Sepp Summerer hat dadurch zwei wertvolle Optionen mehr, die den Konkurrenzkampf bei den "Nullneunern" anheizen dürften. "Das sollte leistungsfördernd sein", meint auch der stellvertretende Abteilungsleiter.