SV Scherpenberg – SV Haesen-Hochheide 2:1 (0:1). Frederik Böhme wird in der kommenden Saison von den Gästen zum SVS wechseln. Seine Arbeitsauffassung am gestrigen Tag wird seinem neuen Club gefallen haben, sein 0:1 nach vier Minuten eher weniger. "In der ersten Halbzeit war unsere Leistung einfach nur katastrophal", fasste Scherpenbergs Trainer Kay Bartkowiak den müden Kick seiner Auswahl vor der Pause zusammen. Erst nach dem Wechsel lösten die Hausherren ihre Bremse und gelangten dank der Tore von Marcel Eich und Sezgin Demirci noch zum Sieg.
Alemannia Kamp – TV Asberg 1:1 (0:0). Asbergs Team erhielt auch Applaus von Kamps Trainer Tim Wilke. "Da war Musik im Spiel des TVA", berichtete er. Nicht ganz unschuldig waren da wohl die Herren von Zabiensky, Uhrmann und Frankenberg, die Asbergs Orchester nach dem Rücktritt von Trainer Michael Prigge bis zum Saisonende unter ihre Fittiche nehmen werden. "Die Einstellung stimmte jedenfalls", freute sich Markus Uhrmann über den verdienten Punktgewinn. Daniel Hasenbeck schoss die Gäste in Führung, Lukas Ordon glich aus. Davor lagen aber auch zwei Platzverweise: Kamps Michael Sibirjakow sah die Rote Karte, Asbergs Andrea Llamberto kam mit der Ampelkarte davon.
SC Rheinkamp – RW Moers 1:1 (0:1). Sven Ratih schoss die Rot-Weißen in der 31. Minute in Führung. SCR-Trainer Walter Verkooyen, gestern kein Freund des Unparteiischen, sah zuvor ein Foulspiel der Gäste und haderte später auch noch mit der Roten Karte für Sebastian Just, der einen Mitspieler kritisiert hatte. "Da fühlte sich der Schiri zu Unrecht angesprochen", ärgerte sich Verkooyen, dessen Sohn Kevin in letzter Minute doch noch einen Zähler rettete.
ESV Hohenbudberg – SV Schwafheim 1:0 (0:0). Der einstige Ligafavorit aus Schwafheim lässt im Saisonfinale kein Fettnäpfchen aus. Auch beim ESV, den der Sieg nicht vor dem Abstieg bewahrte, enttäuschte das Team und kassierte in der 79. Minute nicht unverdient das 0:1.
Preußen Vluyn – SV Orsoy 3:2 (2:1). Samir Jabri mit dem 1:0 und Adam Burkhoff, der nach dem Ausgleich mit einem Doppelschlag auf 3:1 erhöhte, halten die Preußen im Aufstiegsrennen. Vluyns Defensive war einmal mehr der Garant des Erfolgs, die Gäste halfen mit simplen Fehlern in der Abwehr kräftig mit.
VfL Repelen – TuS Rheinberg 0:1 (0:1). Den Mantel des Schweigens mochte VfL-Trainer Sascha Weyen über das 0:1 nicht legen. "Wir haben zwar nichts verschenkt, aber unser Auftritt in der ersten Halbzeit war schon eine Frechheit." Gegen sich konsequent zurückziehende Gäste fand der VfL auch nach dem Wechsel nicht mehr die passende Lücke.