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Mittwoch 15.02.17 15:00 Uhr|Autor: Michael Sperger, MZ1.201
Leitwolf Michael Fischer Foto: Brüssel

Ein Edeltechniker mit guter Übersicht

Tegernheim ist auf dem besten Weg zum Aufstieg. Großen Anteil daran hat Kapitän und Torjäger Michael Fischer, der Leitwolf.

Beim FC Tegernheim läuft es bislang wie am Schnürchen. Der Fußball-Bezirksligist führt die Tabelle zur Restrückrunde souverän mit zwölf Punkten Vorsprung an. „Wir treten als Team auf. Aber auch die starken Einzelspieler haben ihren Anteil an unserem Erfolg“, sagt Peter Dobler (34). Der Trainer fühlt sich in seiner ersten Saison pudelwohl in Tegernheim und kommt gut mit seinen Spielern klar. Er kam nach seiner Amtszeit beim TSV Kareth-Lappersdorf und zwei Spielzeiten an der Seitenlinie des Bezirksligisten TSV Abensberg zum Absteiger.



Als Einzelspieler ragt FCT-Kapitän Michael Fischer heraus. Der Offensivakteur stand bei allen 18 Spielen in der Startelf und erzielte bislang 17 Tore und machte zehn Assists. Als „Edeltechniker mit Übersicht und einem brandgefährlichen Torabschluss“ beschreibt ihn sein Trainer.

Auch neben dem Platz schätzt er die Qualitäten des 26-Jährigen. „Er ist der unangefochtene Chef in der Mannschaft. Was er sagt ist, Gesetz, auf und neben dem Platz. Wir wollen ihn zu einem Gesicht dieses Vereins machen“, sagt Dobler. In seiner vierten Saison in Tegernheim hat sich Fischer zum absoluten Leitwolf entwickelt. Solche Attribute wecken auch bei höherklassigen Vereinen Begehrlichkeiten. Das will der Torgarant aber nicht überbewerten. „Ich bin auch nur ein Teil des Teams und muss mich auf andere verlassen können“, erklärt Fischer bescheiden.

Fischer: „Keine Wechselgedanken“

Über einen Wechsel weg vom FC Tegernheim denkt der Kapitän aktuell nicht nach. „Seit ich in Regensburg bin, ist Tegernheim meine Heimat. Ich sehe meine Zukunft noch lange bei diesem Verein“, erklärt er. Fischer kam vor vier Jahren aus beruflichen Gründen aus Schwabmünchen nach Regensburg. Zum FCT verschlug es ihn dann eher zufällig. Für seinen Verbleib beim Bezirksliga-Spitzenreiter sei es nebensächlich, ob der Aufstieg in die Landesliga geschafft wird oder nicht. Fischer will in der kommenden Saison erneut für Tegernheim auflaufen.

Auch der restliche Kader soll in der kommenden Spielzeit fast komplett zusammen bleiben. Einzig Sven Hofmann und Michael Brandl werden aus beruflichen Gründen eine Auszeit nehmen. „Aktuell planen wir noch zweispurig. Im Falle des Aufstiegs werden wir uns sicher auch noch auf der ein oder anderen Position verstärken“, erklärt Dobler optimistisch.

Meckern auf hohem Niveau

Sein aktuelles Team muss in der Rückrunde noch an ein paar Kleinigkeiten feilen. Der Trainer ist ehrgeizig. Neben fehlender Kompaktheit bemängelt er vor allem die schwache Chancenverwertung und das langsame Umschaltspiel. Freilich: Das ist Meckern auf hohem Niveau beim besten Angriff und der besten Defensive der Liga. Doch auch sein Kapitän stimmt ihm zu. „Vorne könnten wir schon noch ein bisschen kaltschnäuziger werden. Es gibt immer etwas zu verbessern“, sagt Fischer. Zwölf Spieltage trennen den FC Tegernheim vom Wiederaufstieg in die Landesliga. Am ersten Spieltag nach der Winterpause kommt es zum Aufeinandertreffen mit der SpVgg Lam, die auf Platz drei steht. „Das wird direkt ein echter Gradmesser für uns.

Torschützenkrone nebensächlich

Bis dahin müssen wir weiter an unserer Fitness arbeiten und in den Spielrhythmus zurückkommen“, sagt Dobler. Das gilt auch für Michael Fischer, damit dieser in der Rückrunde genauso erfolgreich trifft wie bisher. Für ihn persönlich spielen die vielen Tore keine große Rolle. Auch der Titel „Torschützenkönig der Bezirksliga Süd“, auf den er aktuell beste Chancen hat, ist nebensächlich. „Jeder Treffer ist schön. Für mich zählt jetzt aber nur noch der Aufstieg. Wenn ich kein einziges Tor schieße und wir nächstes Jahr in der Landesliga spielen ist das auch in Ordnung“, erklärt der Spielführer uneigennützig. Einen Wunsch hat Fischer in Sachen Torschützenliste trotzdem und ruft einen teaminternen Wettkampf aus: „Ich will auf jeden Fall bis zum Saisonende vor Andi Meyer bleiben. Dann bin ich zufrieden“, flachst er. Der spielende Co-Trainer hat bislang neun Treffer auf seinem Konto.

 
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