
Rückblick:
Dreimal stand die Jahn-Zweite im bisherigen Saisonverlauf sogar auf Platz eins. Die schlechteste Platzierung war ein sechster Rang, ansonsten bewegte sich das Team von Trainer Ilija Dzepina (49) nie schlechter als auf Platz drei. "Mein Motto ist: Ich will jedes Spiel gewinnen. Das ist uns bislang ja schon 14-mal in 22 Spielen gelungen", frohlockt Dzepina. Und das, obwohl es zu Saisonbeginn einen traditionell großen Umbruch gegeben hat. 20 Spieler verließen den Verein, zwölf Neue kamen hinzu. "Ich musste eine neue Mannschaft aufbauen. Die jungen Spieler haben gleich überzeugt. Für uns ist das der Beweis, dass wir vieles richtig gemacht haben", findet Dzepina, der beim Neuaufbau der Manschaft alle Hände voll zu tun hatte. Mit sechs Siegen startete der Vizemeister in die Runde. Und ebenso offensiv stark präsentierte sich der Jahn II, der aktuell den zweitbesten Sturm und die beste Abwehr stellt. Viele Spieler erhielten auch die Chance sich bei den Profis zu präsentieren. Stellvertretend dafür ist Angreifer Benedikt Schmid zu nennen. Der 21-Jährige kam auf drei Einsätze. "Das zeigt, dass wir den perfekten Unterbau für die Profis bilden. Aber wir müssen im neuen Jahr noch mehr an uns arbeiten, dürfen nicht stehen bleiben", so Coach Dzepina.
Ausblick:
Andere Dinge liefen nämlich nicht zufriedenstellend: Die Chancenverwertung ist ausbaufähig. Und Dzepina hatte mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Philipp Mayer kam zu überhaupt keinem Einsatz. Serkan Sönmez riss sich das Kreuzband. Auch Alexander Kilmann und Andreas Mahr standen zuletzt nicht zur Verfügung. In der Winterpause wird Ruben Popa am Kreuzband operiert, fällt wohl bis zum Saisonende aus. Für ihn wurde aber Ersatz besorgt. Der 19 Jahre alte Pedro Beck-Gomez von Vitória ES aus Brasilien soll die Tore schießen. Verabschieden wird sich Roman Marvi (19). Sein Vertrag wurde bereits aufgelöst. "Unser Ziel war es zwischen Platz eins und acht zu landen. Wir liegen als Zweiter voll im Soll", gibt sich Dzepina zufrieden. Ob sein Team um den Aufstieg zur Regionalliga Bayern mitspielen darf, hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen muss die Dzepina-Elf mindestens Zweiter werden und zudem müssen die Profis den Zweitliga-Aufstieg packen. Beim SSV Jahn Regensburg dreht sich eben alles um die Zahl zwei.