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Ligavorschau

DSV: Bewerbungsrunde für den Kader läuft

1900 beim 1. FC Bocholt zu Gast +++ Buchholz empfängt Mülheim

von Rheinische Post / tiwi · 08.05.2013, 15:00 Uhr · 0 Leser

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Da es sportlich für den Duisburger SV 1900 in der Liga um nicht mehr allzu viel geht, hat Trainer Heiko Heinlein vor dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim 1. FC Bocholt (19.15 Uhr) den Konkurrenzkampf angefeuert.

"Wir haben Spieler, die ihre Verträge noch nicht verlängert haben und sich für die kommende Saison anbieten wollen. Wir sehen die restlichen Spiele als Bewerbungsrunde für die Kaderplanung", erklärt Heinlein, der seine Elf mit dem heutigen Gegner auf Augenhöhe sieht.

Der ehemalige Zweitligist steht mit 40 Punkten, vier weniger als der viertplatzierte DSV, auf dem sechsten Tabellenrang. Wie der DSV, hat der 1. FC Bocholt sein letztes Spiel verloren (0:3 beim 1. FC Kleve). Für den DSV 1900 war die 2:3-Niederlage beim Aufstiegsaspiranten PSV Wesel-Lackhausen die erste Auswärtspleite der Saison. "Es ist gut, dass wir sofort wieder am Mittwoch spielen, so haben wir keine Zeit, uns lange zu ärgern", sagt Heinlein, der auf den rotgesperrten Kay Kasaj verzichten muss.

Der satte 4:0-Erfolg im Lokalderby gegen den FSV Duisburg hat Viktoria Buchholz gut getan. Nicht nur, weil sich die Tabellensituation dadurch etwas entspannt hat, auch für die Psyche war der achte Saisonsieg viel Wert. Aktuell liegt die Viktoria drei Punkte vor dem viertletzten Platz, der wohl eine Relegation nach sich zieht. "Der Derbysieg kam absolut zur richtigen Zeit", sagt auch Trainer Michael Roß. "Nach dem 1:1 gegen den FC Bocholt und dem ärgerlichen 1:2 gegen TuB Bocholt waren die drei Punkte sehr wichtig."

Am Mittwochabend (19.30 Uhr) steht an der Sternstraße das dritte Heimspiel in Serie an. Zu Gast ist mit Mülheim 07 eine Mannschaft, die nur einen Zähler vor den Buchholzern rangiert. Schon das Hinspiel (2:2) war ausgeglichen. Roß erwartet von seinem Team eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit: "Die Jungs müssen 90 Minuten Gas geben. Dazu müssen wir vor dem Tor noch viel ruhiger sein. Wir brauchen zu viele Chancen, um ein Tor zu schießen", so Roß, der keine personellen Probleme hat.