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Ligavorschau

Drei Südteams kämpfen um Ligaverbleib

Die Relegationsspiele der Gelderner Teams

von Rheinische Post / Marco Büren und Christina Wagema · 12.06.2013, 10:30 Uhr · 0 Leser
Der SV Straelen tritt am Mittwoch zu Hause gegen den SV Burgaltendorf an. Der Kevelaerer SV will gegen die B-Ligisten den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Der SV Veert muss ab Sonntag ran. Der FCA II hingegen kann aufsteigen.

Durch Wuppertals Einreichen der Insolvenz hat der SV Straelen doch noch die Möglichkeit, per vorläufiger Relegation in der Landesliga zu bleiben. Zudem spielen der SV Veert und der Kevelaerer SV um den Ligaverbleib in der Bezirks- beziehungsweise Kreisliga A. Der FC Aldekerk II sowie zwei Konkurrenten aus der B-Liga treten im Kampf um den Aufstieg in die A-Liga gegen den KSV an.

Abstiegsrelegation Landesliga: SV Straelen – SV Burgaltendorf. "Wir haben in der Liga genug auf die Fresse bekommen, wenn auch zurecht. Doch jetzt reicht es", sagt Straelens Trainer Stefan Janßen und kündigt den Kampf an. Burgaltendorf sei ein sehr unangenehmer Gegner, "bei dem wir uns körperlich auf einiges gefasst machen müssen", sagt er. "Aber wir wollen den Rückenwind aus dem gewonnen letzten Meisterschaftsspiel in Mülheim mitnehmen, noch ein bisschen mehr draufpacken und einen Sieg einfahren."

Der SVS geht in der Relegation als leichter Favorit ins Rennen, da er von allen drei Teams die meisten Punkte gesammelt hat. Zudem landete er als Einziger mit einem positiven Erlebnis auf den Relegationsplatz. Denn während Burgaltendorf und Eller von oben runtergerutscht sind, kletterte Straelen auf den viertletzten Rang.

Über die beiden Teams an sich kann Janßen wenig zu sagen. "Meine Erfahrung ist nur, dass Essener Teams immer bis zuletzt kämpfen. Zudem hat Burgaltendorf am Montag noch seinen Trainer entlassen. Aber das soll uns egal sein. Wir wollen nur auf uns schauen", sagt Janßen. Personell sieht es im Team wieder viel besser aus. Abgesehen von den Verletzten, Simon Porvitz, Jens van Overbrüggen und Holger Jansen ist zudem Lukas Vengels noch für ein Spiel gesperrt. "Ansonsten sind alle an Bord", sagt Janßen.

Auf- und Abstiegsrunde der Kreisligen A und B: Kevelaerer SV – SV Rindern. Nach dem 7:1-Kantersieg über den SC Auwel-Holt am letzten Spieltag hat der KSV wieder Hoffnung geschöpft. "Auch wenn alles umsonst sein könnte – wir gehen diese Relegation mit toller Motivation an", ist sich Trainer Dieter Ehm sicher. Der SV Rindern hat mit dem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten SV Nütterden auch einen Erfolg für die Moral feiern können.

Trainer Christian Roeskens hofft auf einen Sieg: "Ich kenne die Truppe aus Kevelaer nicht, habe aber gehört, dass es sich um eine junge und engagierte Mannschaft handelt. Sie haben ein Heimspiel und werden das Spiel machen, wir werden dagegen halten." Und weiter: "Alle Teams in der Runde sind sehr stark, da müssen wir drei gute Tage erwischen, um diese Relegation zu meistern."

FC Aldekerk II – Viktoria Goch II. Nachdem die 1. Mannschaft des FC Aldekerk in die Bezirksliga aufgestiegen ist, könnte auch die Reserve einen Aufstieg feiern. Im Idealfall wäre es dann der zweite Aufstieg in zwei Jahren, denn 2011 war die FC-Reserve noch C-Ligist.

Für das Team von Trainer Frank Pütz geht es zunächst im Heimspiel gegen Viktoria Goch II. Dessen Trainer Torsten Vöckel hat den Wiederaufstieg fest eingeplant. Damit würde Goch II der vereinseigenen Dritten in die Kreisliga A folgen. "Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir jedes Team der Relegation schlagen. Die Jungs sind heiß auf die Endrunde."