
Die Niederlage von Kareth (6:7 im Elfmeterschießen gegen Schwarzenfeld) beschäftigt Trainer Güner Brandl immer noch. "Wer weiß, wann wir wieder so eine Chance bekommen. Wir sind nicht der FC Bayern, der jedes Jahr um Titel spielt. Wir sind der SV Burgweinting". Was Brandl immer noch ärgert ist die Ligareform: "Wenn der Meister der Bezirksliga nicht direkt aufsteigt, da kann was nicht stimmen". Beonderes Augenmerk wird in der neuen Saison auf die Abwehrarbeit gelegt. "Wir haben eindeutig zu viele Tore kassiert. Wir wollen in der neuen Saison weniger Treffer fangen," so die Vorgabe.
Sechs Spieler, vier aus dem aktuellen Kader, verlassen den Verein. Christoph Mödl / Ziel unbekannt, Artem Kirienko / Thalmassing, Florian Gess, Alex Wittmann / SpVgg Wolfsbuchtal, Florian Seebauer / Donaustauf, Alexander Schäffer / Pause.
Neu beim SVB sind bis jetzt: Torhüter Philipp Faderl, sowie Abwehrspieler Christoph Meyer. Beide sind noch für die U19 spielberechtigt und sollen an die 1. Mannschaft herangeführt werden. Ein Eckpfeiler in der Verteidigung soll Andreas Heller werden. Der Abwehrmann wechselt aus Beucherling nach Regensburg.
"Mit weiteren vier Spielern sind wir uns einig. Da müssen aber noch die Wechselmodalitäten
geklärt werden", so Brandl. Zudem sollen ja auch die U19-Spieler aus der eigenen Bezirksoberliga-Jugend an die 1. Mannschaft herangeführt werden. Verstärkungen sollen noch in jedem Mannschaftsteil folgen.
Für die extrem starke Bezirksliga plant der Fußball-Lehrer Brandl mit einem 18 bis 20 Mannkader. Es wird sicherlich eine Super-Liga. Gestandene BOL-Vereine, gute Aufsteiger, es wird spannend werden. Mit 11 Leuten aus dem Vorjahr kann er schon mal planen. Darunter auch die umworbenen Stefan und Andreas Meyer sowie Rudolf Pfaffenroth. "Sie haben eine gute Saison gespielt und hatten sicherlich etliche Angebote. Ich bin froh, dass sie bei uns bleiben. Wichtig ist auch, dass die meisten Stammspieler uns die Treue halten. Darauf kann man weiter aufbauen".
