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Mittwoch 15.03.17 22:30 Uhr|Autor: Timo Karl933
Kai Dohle wird in der kommenden Saison Trainer beim SV Schameder. Foto: sta

Dohle übernimmt SV Schameder

Birkelbacher kommt als Spielertrainer - Kevin Knebel wird "Co"

Es ist durchaus eine Überraschung, die der SV Schameder gelandet hat. Und sie dürfte dem B-Kreisligisten neue Qualität im Spiel verleihen. Die Wittgensteiner sind auf der Suche nach einem neuen Trainergespann fündig geworden. Der Verein gab heute Abend die Verpflichtung von Kai Dohle bekannt. Gemeinsam mit seinem künftigen „Co“ Kevin Knebel übernimmt er zur kommenden Saison das Amt als Spielertrainer. Beide kommen von Bezirksligist Sportfr. Birkelbach zum Nachbarverein.

„Wir sind der Ansicht, dass uns das Duo sportlich und spielerisch weiterbringt. Wir sind nicht derart vermessen, den Aufstieg für die kommende Saison als Ziel auszugeben. Wir wollen aber nicht mehr an den Abstiegskampf denken müssen, sondern eine vernünftige Spielzeit ohne Sorgen absolvieren“, erklärte Hanjörg Dreisbach. Der Vorsitzende vermeldete damit Vollzug auf der suche nach einem Nachfolger für Timm Schniegeler, der zur kommenden Saison zu Liga-Rivale TuS Erndtebrück 3. wechselt (FuPa Südwestfalen berichtete).

„Als wir die ersten Gespräche mit Kai und Kevin geführt haben, haben wir Timm mit ins Boot genommen. Wir wollten ein Dreiergespann installieren, in dem jeder eine spezielle Aufgabe übernehmen sollte. Nach einiger Bedenkzeit ist Timm zum Entschluss gekommen, dass dies keine Option für ihn ist. Er wollte der Entwicklung im Verein aber nicht im Weg stehen und hat sich daher für den Wechsel entschieden“, erklärte Dreisbach.

Der SV Schameder indes hat sich gegen andere Vereine durchgesetzt, die ebenfalls um Dohle gebuhlt hatten. „Kai wollte den Einstieg in den Trainerbereich finden. Die Perspektive bei uns hat ihn offenbar überzeugt“, berichtete Dreisbach, dessen Verein bereits in der jüngeren Vergangenheit als Startpunkt für einige Trainerkarrieren dienten: Dominik Duchardt (VfL Bad Berleburg), Björn Birkelbach (TuS Erndtebrück) und Schniegeler selbst hatten bei den Wittgensteinern begonnen.

Dass der neue Mann auf der Kommandobrücke seinen Co-Trainer Knebel gleich mitbringt, ist ebenfalls kein Zufall. Der künftige Assistent lebt in Schameder und hat im Verein seine Jugendlaufbahn absolviert, ehe er zu den Sportfr. Birkelbach gewechselt war. „Der Kontakt ist nie abgerissen. Es war immer klar, dass Kevin irgendwann wieder zum SV Schameder kommt“, erklärte der Vorsitzende. Trainer und Assistent verbindet zudem eine enge Freundschaft – nicht die schlechtesten Voraussetzungen für ein gemeinsames Engagement auf der Trainerbank. Dohle und Knebel hatten zudem bereits bei den Sportfr. Birkelbach als gemeinsames Trainergespann im Nachwuchsbereich agiert.

Dass die beiden 28-Jährigen zudem auch künftig bei ihrem neuen Club auf dem Platz stehen, ist ein Qualitätsgewinn für den SV Schameder. Während Knebel ein gelernter Innenverteidiger ist, spielt Dohle als „Sechser“ – defensive Verstärkung, die die Mannschaft dringend benötigt. „Wir kassieren zu viele Gegentore, das ist unser großes Defizit. Mit einer vernünftigen und stabilen Abwehr kann man oben mitspielen, denn Tore erzielen wir durchaus“, berichtete Dreisbach, der selbst als Spieler aktiv ist. Es ist ein Engagement mit Perspektive. „Da einige Spieler zugleich auch im Vorstand sind, ist der Draht kurz. Wir werden die Situation in der kommenden Saison daher ständig neu bewerten und versuchen, zu optimieren“, konstatierte der Vorsitzende.

 
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