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Montag 19.06.17 08:29 Uhr |Autor: RP / jhei 373

Labbecker Trainerduo freut sich auf die A-Liga

Der Ball steht im Training künfitg im Mittelpunkt. Die spielerische Qualität soll weiter gesteigert werden.
Mit dem Aufstieg in die Kreisliga A verabschiedet sich Torben Sowinski von der DJK Labbeck/Uedemerbruch in Richtung Kleve. An seine Stelle tritt ein junges Trainerduo. Thomas Hudic, der unter Sowinski schon als Co-Trainer tätig war, erhält Unterstützung von Matthias Treffler, der in der vergangenen Saison auf dem Platz mit 18 Toren in 21 Spielen großen Anteil am Erfolg der DJK hatte.

Die letzten, so dramatischen Wochen erlebte er allerdings wegen einer Verletzung bereits von der Seitenlinie. "So ein Drehbuch kann keiner schreiben. Es war absolut nervenaufreibend. Sagenhaft, was das ganze Team in der Relegation geleistet hat. Der Aufstieg mit dem entscheidenden Tor in der 93. Minute ist das Sahnehäuptchen gewesen", blickt Treffler zurück.

Den "Knacks" durch die Niederlage gegen Kevelaer verdaute die Mannschaft rechtzeitig und freut sich nun auf die Kreisliga A. "Wir haben definitiv ein A-Liga-taugliches Team zusammen", macht der neue Trainer gleich deutlich. Trotz der schwierigen Ausgangslage in den Gesprächen, ob der Ungewissheit, in welcher Liga in der nächsten Saison gespielt wird, gelang es dem Duo, einen Großteil der Mannschaft zu halten. Leidiglich Patrick Znak und Chris Wendorff werden den Verein verlassen. Znak folgt Sowinski zum 1. FC Kleve II, Wendorff wird die Schuhe künftig für den TuS Borth schnüren. "Zudem haben wir zwei oder drei Spieler, die sich etwas zurückziehen und auf Stand-by sind", so Treffler, der sich, nach überstandener Verletzung gegen Ende des Jahres, selbst zu dieser Gruppe zählt. "Ich halte mich fit und würde gerne spielen", sagt er.

In der Tat kann die DJK etwas zusätzliche Erfahrung auf dem Platz gut gebrauchen. Denn es warten neue Herausforderungen, die die vergangene Saison nur selten parat hielt. Defensiv wurde Labbeck in der B-Liga nur selten gefordert, meist war die DJK drückend überlegen. "Jetzt müssen wir uns natürlich umstellen. Trotzdem wollen wir die Arbeit und die Philosophie von Torben fortsetzen", so Treffler.

Im Klartext bedeutet das: Der Ball steht im Training im Mittelpunkt. Die spielerische Qualität soll weiter gesteigert werden. Dabei helfen sollen auch Neuzugänge, mit denen die finalen Gespräche in diesen Tagen aber noch stattfinden. Neben dem gelungenen Aufstieg sollte dabei auch eine weitere Tatsache dem Erfolg der Verhandlungen zuträglich sein. "Wir werden die Jungs sicher nicht sechs Mal um den See scheuchen. Fitness kann man sich auch auf dem Platz und mit dem Ball am Fuß holen. Das macht mehr Spaß und ist für die jungen Spieler sinnvoller", betont Treffler und lässt damit vermutlich viele Spielerherzen höher schlagen.

Beste Voraussetzungen für das Trainergespann, um frohen Mutes in die interessante, aber ebenso spannende Herausforderung A-Liga zu starten.

 
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