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Die U23 - zwischen Hoffen und Zukunftsangst

Bei den Zebras in Duisburg steht eine Entscheidung über die Zweitvertretung noch aus

von RP / Sven Kowalski · 31.03.2015, 12:56 Uhr · 0 Leser
F: Christian Deutzmann
F: Christian Deutzmann
Fehlendes Engagement ist der U23 des MSV Duisburg bei ihren letzten beiden Auftritten in der Oberliga sicherlich nicht nachzusagen gewesen. Die Diskussion, die der Verein seit knapp zwei Wochen über die mögliche Abmeldung der Reserve führt, hat sich diesbezüglich bislang nicht negativ auf die Truppe von Coach Manfred Wölpper ausgewirkt.
Auch Unsicherheit war in den Partien gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter (6:0) und im Lokalderby beim VfB Homberg (1:1) nicht auszumachen. Zumindest übertrugen die Kicker diese nicht auf den Platz. Vorhanden sei sie schon, sagt Maik Goralski, Kapitän der Meidericher U-23-Mannschaft."Es ist nicht so, dass wir sehr oft direkt darüber reden", so der Innenverteidiger, "aber im Hinterkopf haben wir das Thema natürlich schon. Jeder fragt sich, wie es weiter geht. Da können auch Zukunftsängste hochkommen. Wir hoffen natürlich, dass die Mannschaft bestehen bleibt".

Dass zudem bereits der Zeitraum begonnen hat, in dem normalerweise Vertragsgespräche für die kommende Spielzeit stattfinden, macht es nicht einfacher für die Kicker. "Ich selbst habe zum Beispiel noch ein Jahr Vertrag", so Goralski, "der wäre ja dann wahrscheinlich auch nichtig."

Dabei hat der Offensivmann Verständnis für die Gedankenspiele des Vereins. "Es ist ja kein Geheimnis, dass der Verein jeden Cent gebrauchen kann." So hofft der 1,90-Meter-Mann, dass der MSV bald eine Entscheidung fällt, wohin die Reise geht. Dem Vernehmen nach soll diese Entscheidung auch um die Ostertage herum erfolgen. Denn auf Dauer sei es dann doch nicht so einfach, sagt der MSV-II-Kapitän, "jede Woche richtig Gas zu geben und gleichzeitig nicht zu wissen, wie es mit einem selbst weitergeht."