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Donnerstag 27.10.16 13:00 Uhr|Autor: Lutz Schinköth482

Die SG als Glücksfall für beide Vereine

Kreisliga B-1 Mosel: SG Gielert-Hilscheid mischt im oberen Drittel munter mit

Die SG Gielert-Hilscheid befindet sich im dritten Jahr nach ihrer Gründung und hat qualitativ einen Sprung nach oben vollzogen. Unter Spielertrainer Matthias Bayerlein etabliert sich das Team aus dem Hunsrück in der erweiterten Spitzengruppe. Der Volksfreund sprach mit dem Coach.



Gielert/Hilscheid. Das jüngste 1:1 gegen den SV Morbach II hatte sogar etwas Positives. Weil Ligaprimus Monzelfeld nach seiner ersten Saisonniederlage in Reil (1:4) erstmals ohne Zähler blieb, rückte das Team von Matthias Bayerlein einen Punkt heran. „Wir haben zwei Punkte verloren, weil wir die erste Viertelstunde verpennt haben und es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft haben, unsere acht oder neun Chancen zu verwerten.“ Bayerlein ist zu Recht stolz auf sein Team. Seit 14 Monaten habe seine Mannschaft auf heimischem Terrain nicht mehr verloren. Seit der letzten Niederlage beim 1:3 gegen Thalfang wurden imposante 13 Siege und vier Unentschieden verbucht. „Mit der Saison bin ich sehr zufrieden, es hätten allerdings auch drei, vier Punkte mehr sein können. Da hatten wir gegen die Baldenau und gegen Longkamp auch Pech, bekamen in der Nachspielzeit die Buden“, sagte Bayerlein. Nur gegen Monzelfeld und Kröv setzte es deftige Klatschen. Die Konstellation in der Liga sieht der Coach realistisch und verhehlt dabei eigene Ambitionen nicht. „Von Monzelfeld bis Longkamp ist alles super eng zusammen, die Liga ist noch mal ausgeglichener als noch vorige Saison. Wir haben den Ehrgeiz, bis zum Schluss oben mitzuspielen.“ Im Vorjahr landete das Team auf Platz vier. Weil Trainingsbesuch und Spielverständnis eine positive Entwicklung erfuhren, soll es möglichst weiter in Richtung Tabellenspitze gehen. „Die Viererkette funktioniert wesentlich besser und auch spielerisch haben wir einen Schritt gemacht. Das Mittelfeld arbeitet sehr gut gegen den Ball und der junge Torwart wird immer mehr zum Rückhalt“, betont der Trainer. Felix Hoffmann kam aus der D-Klasse von der SG Beuren II, wurde ins kalte Wasser geworfen und ist derzeit klar die Nummer eins zwischen den Pfosten. „Die Gründung der SG ist für beide Vereine ein Glücksfall. Es läuft reibungslos.“ Wenn jetzt noch die Gesperrten und Verletzten zurückkommen, werde nicht nur noch mehr Konkurrenz in den eigenen Reihen entstehen, sondern auch mehr Durchschlagskraft in die Offensive kommen, blickte Bayerlein in die nahe Zukunft. „Derzeit haben wir vorn Ladehemmungen, obwohl wir gute Leute drin haben. Wir treffen derzeit die Kiste nicht.“ Danny Roth, Andreas Knackstedt und Michel Fetzer fallen länger aus, doch Kevin Kohl (gesperrt) sowie Raphael Sausen (Urlaub) werden spätestens nächsten Samstag in Maring zurückerwartet. „Wollen wir oben dabei bleiben, müssen wir auch gegen Osann-Monzel gewinnen. Doch ich rechne mit einem hochmotivierten Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht.“ Am Samstag gastiert die SG Gielert-Hilscheid beim Vorletzten SG Moseltal Osann-Monzel. Anstoß ist 16 Uhr in Maring-Siebenborn. Die Partie wird von Horst Zirbes geleitet. Bayerleins besonderer Wunsch richtet sich an Betreuer Uwe Neu, der sich jüngst bei einem Arbeitsunfall das Knie zertrümmerte und fortan nicht mehr zur Verfügung steht. „Wir alle in der Mannschaft wünschen Uwe gute Besserung.“

L.S.

 
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