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Die Fifa mag es nicht bunt

Zur neuen Saison sollen Tapes nur noch in Stutzenfarbe erlaubt sein

von Thomas Rinke · 16.07.2012, 12:13 Uhr · 0 Leser
Weißes Tape auf schwarzen Stutzen soll es bald nicht mehr geben Foto: Rinke
Weißes Tape auf schwarzen Stutzen soll es bald nicht mehr geben Foto: Rinke
Im Moment werden die Themen "Torkamera" und "Chip im Ball" in der Fußball-Gemeinschaft heiß diskutiert. Diese Regeländerungen der Fifa betreffen den Amateurfußballer jedoch vorerst nicht. Eine andere Regel jedoch hat kleine, aber durchaus spürbare Auswirkungen auf aktive Spieler aller Klassen: Die Fifa will nur noch Klebebänder in den Farben der Stutzen erlauben.

Im DFB-Regelbuch steht bislang: "Das Tape muß zwingend in den Farben der Stutzen sein, falls es andersfarbig ist, darf es maximal zwei Zentimeter breit sein." Diese Ausnahmeregel soll jetzt komplett wegfallen. Egal wie breit das Klebeband ist, es darf nur noch in den Farben der Stutzen getragen werden. Das schlug die Fifa bereits im März auf ihrer jährlichen Tagung im englischen Surray vor.

Wann diese Regeländerung greift, ist derzeit jedoch noch nicht bekannt. Auf Nachfrage heißt es aus Schiedsrichterkreisen, die Profis werden sich wohl ab kommender Woche bereits daran halten. Ob es dann Ende August bereits auf Amateurebene durchgesetzt werden soll, ist fraglich. "Noch haben wir keine genauen Informationen vom Verband erhalten", sagt Hans-Joachim Frenck vom Schiedsrichterausschuss des KFV Anhalt-Bitterfeld. Er vermutet, dass in der ersten Zeit die Schiedsrichter die Spieler nur darauf hinweisen werden. Wann genau die einheitliche Farbe verbindlich gefordert ist, kann derzeit noch nicht beantwortet werden.

Beim Kauf eines Tapes sollten Spieler daher schon jetzt auf die Farbe schauen, je nachdem, wie lange sich eine Rolle Klebeband bei ihnen so hält. Begründet wird die Regeländerung im Originaltext der Fifa so: "Eine Vielzahl an Farben kann das Aussehen der Stutzen völlig verändern. Dies kann zur Verwirrung führen, vor allem für die Schiedsrichterassistenten. Die schauen eventuell auf die Stutzen, um festzustellen, wer den Ball zuletzt berührt hat, bevor er ins Aus gegangen ist."