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Montag 20.03.17 14:45 Uhr |Autor: Tobias Mannhart
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Derbyzeit in Neunburg

Torreiche Historie verspricht ein Spektakel

Am kommenden Sonntag kommt es zum Duell zwischen den beiden Nachbarn aus Seebarn und Neunburg. Knapp sechs Kilometer trennen die beiden Fußballplätze und auch tabellarisch sind es nur zwei Plätze zwischen den beiden Mannschaften. Zwar ist der Punktevorsprung mit mittlerweile 17 Punkten Unterschied schon groß, doch ist es den Seebarnern absolut zuzutrauen, den Neunburgern im Kampf um die Meisterschaft ein Bein zu stellen. Ähnliches musste der Mitkonkurrent aus Wetterfeld am 9.10.2016 auch am eigenen Leibe erfahren, als der SVS mit einem 2:1 Sieg zuhause den ersten Punktverlust für den VfB verursachte.


F: Allacher

Das Hinrundenspiel der beiden Mannschaften in Seebarn wurde zwar vom FC dominiert, doch zeigte Neunburg hier auch eine ihrer mit Abstand besten Saisonleistungen und schlug aus dem Fehlen des etatmäßigen Liberos Alexander Zimmet Kapital. Michal Mastny (3 Treffer), Marin Marinov (2 Treffer) und Josef Kulzer brachten Neunburg am 5. Spieltag mit 0:6 in Führung, ehe Peter Roith quasi mit dem Schlusspfiff den Ehrentreffer erzielte. Seit der Rückkehr des Routiniers Zimmet holten die Seebarner allerdings 18 von 24 möglichen Punkten und stehen zu Recht auf Rang drei. Demnach wird es diesmal wohl eher ein Spiel auf Augenhöhe geben, in dessen Mittelpunkt die Sturmreihen stehen: Marinov (1. FC Neunburg, 23 Tore), Mastny (1. FC Neunburg, 22 Tore), Ehebauer (SV Seebarn, 12 Tore) und Kurtelov (1. FC Neunburg, 12 Tore) finden sich allesamt unter den zehn besten Torschützen der A-Klasse Mitte wieder. Die Seebarner machten auch immer wieder durch torreiche Partien auf sich aufmerksam: So blieben sie seit dem Hinspiel nur einmal, nämlich bei der 1:0 Niederlage gegen Bruck, unter zwei eigenen Treffern. Gerade auch deshalb muss die Neunburger Defensive um Dümmelbeck, Schmid, Winderl und Pollinger, die mit erst 16 Gegentreffern den Ligabestwert stellt, genauso effizient spielen wie schon vor der Winterpause. Aus dieser kompakten Defensive heraus war es auch dem Neunburger Offensivpersonal möglich, die Liga bei den erzielten Toren ebenfalls anzuführen.

Die jüngere Historie der beiden Mannschaften verspricht ein Spektakel: Seit dem Abstieg der Seebarner aus der Kreisklasse im Jahre 2013 trafen die beiden Mannschaften sieben Mal aufeinander. Vier Duelle gewann Neunburg, eines Seebarn, zweimal trennten sie sich Remis. Insgesamt 30 Treffer wurden in diesen Partien erzielt und kein einziges endete das Spiel torlos.

Auf die Vorbereitung können beide Mannschaften nur mit gemischten Gefühlen blicken. Während der SV Seebarn gegen höherklassige Gegner zwar überzeugte, war der Mannschaft dennoch kein Sieg vergönnt. Drei Unentschieden gegen die SG Silbersee (2:2), den SSV Köfering (0:0) und den TSV Dieterskirchen (1:1) standen am Ende für den SVS zu Buche. Neunburg startete hingegen furios mit einem 5:1 gegen den TSV Dieterskirchen, musste aber sowohl eine Niederlage im Trainingslager in Pilsen bei der tschechischen Heimmannschaft (0:1) hinnehmen, als auch das letzte Vorbereitungsspiel beim TSV Pemfling (3:2) abgeben. Dazu kommt noch, dass sich das Lazarett der Neunburger im Winter eher vergrößerte als verkleinerte.

So wird es spannend zu sehen, wie die beiden Nachbarn aus dem Winter kommen. Für beide Mannschaften zählt eigentlich nur ein Sieg, denn dem FC sitzt Wetterfeld im Meisterschaftsrennen im Nacken und der SV hat nur einen Punkt Vorsprung auf gleich drei Mannschaften (Bruck, Mitterdorf, Bernried) und will sich Platz drei bestimmt nicht kampflos streitig machen lassen.

 
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