
Die am vorigen Wochenende spielfreie SpVgg Ansbach (17.) greift am Samstag wieder ein und zwar gegen den mittelfränkischen Konkurrenten SC Eltersdorf. (8.) Der Hinkampf ging torlos zu Ende. In den letzten sechs Jahren konnte Eltersdorf nur einmal gewinnen. Die auf einem Abstiegsplatz notierten Westmittelfranken müssen unbedingt siegen. Zudem wartet bei den Gastgebern Profi-Trainer Slobodan Pajic auch nach vier Spielen bei drei Unentschieden immer noch auf den ersten Sieg. Der SC Eltersdorf überzeugte zuletzt und brachte mit dem 3:0-Sieg der SpVgg Hankofen-Hailing die erste Heimniederlage bei. SPIEL ABGESAGT
Vorletzter ist der Aufsteiger SpVgg Jahn Forchheim (18.), der gegen den ASV Neumarkt (11.) antreten muss. Nach drei Heimsiegen in Folge ohne Gegentreffer musste das Team von Trainer Michael Hutzler zuletzt ein 0:1 gegen den TSV Bad Abbach hinnehmen. Nun soll das Jahn-Stadion wieder zur Festung werden. Die Gastgeber benötigen unbedingt einen Dreier. Bei einem Sieg wäre der ASV nur noch drei Punkte entfernt und das rettenden Ufer nahe. Die Gäste wollen aber ihrem neuen Trainer Andreas Speer im zweiten Spiel unter seiner Regie endlich den ersten Treffer und den ersten Sieg schenken.
Drei Spiele, drei Siege. So lautet die imposante Bilanz des neuen Trainergespannes Martin Wimber und Christian Bumberger beim der SpVgg Grün-Weiß Deggendorf (9.), die am Samstag gegen TSV Bad Abbach (1.) antreten muss. Die Deggendorfer sind im Moment die Mannschaft der Stunde. Vor einer Woche fegten die Grün-Weißen mit dem höchsten Saisonsieg den bisherigen Spitzenreiter TSV Neustadt/Aisch mit 6:1 aus dem Stadion und verhalfen dem TSV Bad Abbach zur Herbstmeisterschaft. Nun soll der nächste Tabellenführer dran glauben. Bad Abbach liegt aber einen Punkt vorne und will länger als nur einen Spieltag oben bleiben.
Die Neuauflage des schwachen Eröffnungsspieles (1:1) findet am Samstag im Stadion Am roten Steg statt. Dort empfängt der seit vier Spielen sieglose 1. FC Bad Kötzting (7.) den Tabellenletzten FC Dingolfing (19.). Drei Niederlagen in Folge ließen die Rotblauen von Rang drei auf sieben abstürzen. Die Gastgeber konnten zwar spielerisch beim 1:2 in Ammerthal einen Trend nach oben zeigen, aber das Spielbank-Team benötigt unbedingt einen Dreier. Die Dingolfinger haben ihrerseits zuletzt gute Ergebnisse erzielt. Nach dem ersten Saisonsieg mit 2:1 gegen den SV Etzenricht ließ der erste Auswärtserfolg nicht lange auf sich warten. Mit 1:0 in Vilzing ging die Rechnung von Spielertrainer Stefan Wimmer auf. Nun soll es in Bad Kötzting zumindest ein Zähler werden.
Wie verkraftet die SpVgg Hankofen-Hailing (5.) die erste Heimniederlage, die am vorigen Samstag mit 0:3 gegen den SC Eltersdorf deftig ausfiel? Das wird am Samstag die SpVgg Landshut (2.) prüfen. Somit ist dieses Spiel nicht nur ein Derby, sondern auch das Spitzenspiel Fünfter gegen Zweiter. Das Hinspiel ging mit 3:1 an "Spiele". Die Landesliga-Bilanz dieser beiden Klubs bereitet den Gastgebern Sorgen, denn sieben Mal gewann Landshut und bei drei Unentschieden gewann Hankofen nur einen Vergleich. Das 1:0 hatten Hankofen in der Saison 2002/03 im Heimspiel errungen. Es darf ein richtig gutes Spitzenspiel erwartet werden, denn es stehen sich die beste Heimelf und die beste Auswärts-Mannschaft gegenüber.
Mit dem FC Tegernheim (10.) und der DJK Vilzing (15.) stehen sich am Samstag zwei Verlierer der vorigen Runde gegenüber. Tegernheim verlor völlig überraschend mit 1:3 gegen den Vorletzten aus Etzenricht. Vilzing musste sich mit 0:1 dem Schlusslicht aus Dingolfing beugen. Diese beiden Klubs haben also der Konkurrenz im Keller den Rücken gestärkt und die eigene Situation nicht verbessern können. Das Hinspiel endete nach 3:1-Führung für die personell arggebeutelten Vilzinger noch 3:3. Mit einem Auswärtssieg wäre die DJK wieder dran am unteren Tabellen-Mittelfeld. Der FC Tegernheim konnte erst einmal gegen die DJK Vilzing gewinnen und zwar 2008/09 mit 1:0 auswärts. Auf eigener Anlage gab es bisher nur Niederlagen und zwar mit 1:4, 0:1 und 0:5 im Vorjahr.
Der FC Amberg (13.) und der FSV Erlangen-Bruck II (12.) sind Nachbarn im unteren Bereich der Tabelle. Die Gastgeber liegen einen Punkt hinter den Mittelfranken zurück - nur. Die Platzherren mussten zuletzt zwei Niederlagen ohne eigenes Tor hinnehmen. Auch der FSV II hat zwei Niederlagen hinter sich und zudem die zwei Partien zuvor jeweils nur mit einem Remis beenden können. Im Hinspiel gab es keine Tore. In der Vorsaison siegte Amberg Am Schanzl mit 1:0, in Erlangen gab es eine 0:6-Pleite. Für den Verlierer wird es nach diesem Samstag-Spiel wieder eng, eine Punkteteilung hilft keinem wirklich.
Am Sonntag geht es weiter mit dem Derby SpVgg Weiden II (14.) gegen den SV Etzenricht (16.), was zugleich auch nach dem Tabellenstand ein nachbarschaftliches Treffen ist. Die Gastgeber sind knapp über dem Strich Vierzehnter, die Gäste liegen mit zwei Zählern weniger auf dem Relegationsplatz. Bei einem Sieg kann Etzenricht am Konkurrenten vorbeiziehen. Der SV Etzenricht konnte am vorigen Spieltag durch ein 3:1 beim FC Tegernheim seine Serie von einem Dutzend Partien ohne Sieg endlich beenden und will nun wieder weiter nach oben. Weiden II siegte zuletzt 1:0 gegen den FSV Erlangen-Bruck II, konnte aber im direkten Vergleich mit Etzenricht erst ein Unentschieden erreichen. Das Hinspiel ging mit 3:1 an den SV Etzenricht. SPIEL ABGESAGT!
Wenn sich am Sonntag die DJK Ammerthal (6.) und der TSV Neustadt/Aisch (3.) messen, dann geht es um die Verbesserung der eigenen Position im Kampf der Verfolger. Die Platzherren sind nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Bad Kötzting auf einmal wieder im Geschäft. Die Truppe von Trainer Robert Ziegler kann mit einem weiteren Dreier bis auf einen Punkt an die Aischgründer heranrücken. Neustadt/Aisch muss beweisen, dass die 1:6-Schlappe in Deggendorf nur ein Ausrutscher war. Bisher konnte in drei Vergleichen jeder Klub einmal triumphieren, einmal trennte man sich unentschieden. Im Hinspiel war Neustadt/Aisch mit 4:1 erfolgreich.