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Vereinsnachrichten

Der kleine Kapitän bleibt und treibt an

Robin Garnier verlängert bis 2017 - Nächstes Endspiel in Zweibrücken - LIVETICKER

von volksfreund.de/Mirko Blahak · 27.03.2015, 21:12 Uhr · 0 Leser
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Fußball-Regionalligist Eintracht Trier gestaltet die Zukunft: Robin Garnier (20) hat seinen Vertrag bis 2017 verlängert. Parallel ist die Gegenwart zu meistern. So am Samstag im wichtigen Gastspiel beim Tabellenschlusslicht SVN Zweibrücken, dem Ex-Club von Triers Trainer Peter Rubeck (14 Uhr, Westpfalz-Stadion). Unseren Liveticker gibt es hier.

Nach den Vertragsverlängerungen mit Cheftrainer Peter Rubeck und Co-Trainer Rudi Thömmes soll auch der Kader von Eintracht Trier langsam Konturen annehmen. Aktuell sind es sieben Spieler, die beim SVE ein Arbeitspapier über den Sommer hinaus besitzen. Zu Holger Lemke (bis 2017), Torge Hollmann, Michael Dingels, Sebastian Schmitt, Christopher Spang und Bruno Gomis (jeweils bis 2016) hat sich auch Robin Garnier gesellt (neuer Zwei-Jahres-Vertrag).

"Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wird im Verein nicht kopflos agiert. Ich möchte als fester Bestandteil der Mannschaft mithelfen, dass es mit der Eintracht Schritt für Schritt wieder weiter nach vorne geht", sagt Garnier, dessen Stellenwert im Kader nicht nur durch regelmäßige Einsatzzeiten, sondern auch durch dessen Rolle als "kleiner Kapitän" an der Seite von Christoph Anton für die Nachwuchsspieler im Team dokumentiert wird. "Dabei geht es nicht nur darum, den Ball- und Materialdienst zu organisieren. Christoph und ich sind auch Ansprechpartner für die ganz jungen Spieler", erläutert der 20-Jährige, der am Düsseldorfer IST-Studieninstitut ein Sportmanagement-Studium absolviert.

Garnier bleibt an der Mosel und treibt mit an. Das Ziel: drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt am heutigen Samstag beim SVN Zweibrücken. "Wir dürfen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern müssen unser Spiel durchdrücken", fordert Garnier. Mit der Partie bei den Westpfälzern läutet der SVE eine englische Woche ein (Dienstag: Heimspiel gegen Nöttingen, Ostersonntag, Auswärtspartie in Koblenz). Angesichts der nächsten wichtigen Tage ist nach Auskunft des sportlichen Leiters Heiner Semar kurzfristig nicht mit weiteren Vollzugsmeldungen bei Verträgen zu rechnen.

Gleichwohl wird am Gesicht des Kaders der Saison 2015/16 bereits gearbeitet: "Wir haben schon unsere Vorstellungen, mit wem wir verlängern möchten", sagt Semar, ohne konkret zu werden. Doch es liegt auf der Hand, dass zu dem Kreis unter anderem Stützen wie Romas Dressler oder Anton gehören dürften. Und auch Robin Koch, dessen Verbleib aber eher in den Sternen steht. "Bei ihm rechne ich nicht mit einer schnellen Entscheidung. Er wird von mehreren Bundesligisten beobachtet. Im Heimspiel gegen Walldorf waren unter anderem Späher des VfB Stuttgart im Moselstadion", berichtet Semar, der grundsätzlich nicht von einem enormen Umbruch im Sommer ausgeht: "Angesichts der verpassten Qualifikation für den DFB-Pokal wird es ein Kraftakt, den Etat der aktuellen Saison erneut zu erreichen. Von daher können wir nicht in Fantastereien verfallen."

Dem Spiel in Zweibrücken will Semar derweil fernbleiben - wegen mancher Misstöne nach seinem Weggang vom SVN. Er und Rubeck hatten sieben Jahre lang in Zweibrücken die Geschicke geleitet.
Rubeck plant in der Partie beim Tabellenletzten keine großen Änderungen im Vergleich zum jüngsten 1:0-Erfolg gegen Baunatal. Verzichten muss er weiterhin auf Christoph Buchner (Trainingsrückstand) und Milorad Pekovic, der Papa geworden ist und deshalb in den vergangenen Tagen bei seiner Frau in Montenegro weilte. Bruno Gomis (nach Adduktorenproblemen) kommt laut Rubeck als Joker infrage.

Trotz zuletzt mieser Bilanz (fünf Niederlagen in Folge ohne Torerfolg) bezeichnet Rubeck seinen Ex-Club nicht als Fallobst: "Viele junge Spieler in der Mannschaft sehen ihr Engagement in Zweibrücken als Sprungbrett. Sie sind immer motiviert und treten entsprechen aggressiv und laufstark auf."
Unseren Liveticker könnt ihr hier aufrufen. Mehr Infos auch in der Eintracht-App.