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Freitag 06.01.17 16:58 Uhr|Autor: Andreas Arens322
Der Fußball als verbindendes Element
Handicap-Kicker machen in Konz den Auftakt
Einen stimmungsvollen Start legte die 22. Auflage des Hallenfußballturniers zu Gunsten der Lebenshilfe in Konz hin: Der inklusive Charakter wurde am Freitag beim Wettstreit der Handicap-Teams besonders deutlich. 

„Puh. Ich hätte hier fast einen Herzinfarkt bekommen. Das war unglaublich spannend.“ Nach dem Finale im Turnier der Handicap-Teams musste Andre Recktenwald, der Trainer des Teams vom Jugendhilfezentrum Haus auf dem Wehrborn in Aach, erst einmal kräftig durchatmen. Mit der Schlusssirene hatte Can Rick den 1:1-Ausgleich gegen die starke Vertretung von Special Olympics Luxemburg erzielt. Im Siebenmeterschießen erwies sich Torwart Peter Ludwig als Meister seines Fachs und hielt seinen Kasten sauber. Umut Elüstü und Lorenzo Mergener sorgten schließlich mit ihren Treffern für den Erfolg, der nicht nur den Siegerpokal, sondern auch eine Einladung zu einer Erlebnisführung ins Besucherbergwerk Fell einbrachte. Das kleine Finale gewann die Lebenshilfe Trier-Saarburg mit 1:0 gegen das Awo-Team aus Bad Marienberg.„Alle waren Sieger. Der Sport und die Inklusion waren aber die eigentlichen Gewinner“, riefen Michael Herrmann und Bernd Marx, Vorsitzender und Vize des ausrichtenden Fördervereins „Mach mit – Fußballer helfen“ den Teilnehmern zu und schlossen mit diesen Worten auch ausdrücklich die auf den Plätzen fünf und sechs gelandeten Mannschaften vom Schönfelderhof aus Zemmer und dem luxemburgischen Betzdorf ein.




"Merkmal der Inklusion"

„Bambini und behinderte Fußballer haben im engen Wechsel gespielt, sich gegenseitig angefeuert und abgeklatscht. Sich ohne Unterschiede auf Augenhöhe zu begegnen, ist das entscheidende Merkmal der Inklusion“, betonte der Sportkreisvorsitzende Felix Jäger. Hans-Peter Dellwing, der Chef des Fußballkreises Trier-Saarburg und frühere FIFA-Schiedsrichter, leitete sowohl die Partien der Bambini und der Handicap-Kicker, wie auch das Einlagespiel, welches eine lokale Prominenten-Auswahl gegen eine aus Flüchtlingen bestehende Freizeitmannschaft mit 7:2 gewann. Auch Dellwing berichtete vom „ganz besonderen Flair, den dieses Turnier ausstrahlt.“ Kurz vor der Siegerehrung gab es eine Gedenkminute für den im Sommer verstorbenen Ernst Greif, der das Turnier mitgeprägt hat. Sein Sohn Frank führt die Familientradition nun an der Seite von Peter Becker als Turnierleiter weiter.



Hauptturnier am Samstag


Am Samstag, 10 Uhr, geht´'s mit einem Bambini-Turnier weiter. Um 16 Uhr startet das Hauptturnier, unteer anderem mit Titelverteidiger Eintracht Trier. Sonntag, ab 10 Uhr, schließen sich Juniorenspiele an. AA

 
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