
Spieler aus 16 Mannschaften hatten am Sonntag in der Krefelder Glockenspitzhalle die Gelegenheit, ihre Schusskraft von FuPa messen zu lassen - und davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht. Gleich wenige Meter neben dem Spielfeld in der Halle hatte sich FuPa mit dem Ballspeedometer platziert.
Schon früh setzte sich dabei Mike Grühn, inzwischen bei Union Krefeld aktiv, an die Spitze der Wertung, doch sein erster Wert wurde übertroffen, und Grühn kam erneut. Zwar waren zwischenzeitlich auch die 116 km/h, die er dann vorlegte, der Bestwert im Glockenspitz, doch er war nach anderen Erfahrungen bei Schussmessungen nicht zufrieden damit, die Marke von 120 km/h nicht übertroffen zu haben. Also zog Grühn kurzerhand Schuhe und Stutzen aus, um sich barfuß zu versuchen. Und das hatte Erfolg: Im dritten Versuch lieferte er mit 121 km/h den zweitbesten Wert, den FuPa mit dem Ballspeedometer bisher gemessen hat. Und das mit dem in der Halle doch begrenzten Anlauf. Das stimmte nun auch den Schützen zufrieden.
Dieser Wert wurde dann in den knapp fünf Stunden der Schussmessung auch nicht mehr übertroffen. Damit gewann Grühn ein FuPa-Poloshirt. Nah kam ihm allerdings Pascal Lucas, der für das Kollektiv des FC Aua Knie als Jungspund unter den vielen erfahrenen Spielern auflief. Der Angreifer, der sich inzwischen dem Oberligisten Hamborn 07 angeschlossen hat, brachte es auf 118 km/h und gewann ein FuPa T-Shirt. Beide trafen sich dann auch im Endspiel des Turniers wieder, und auch hier hatte Grühn das bessere Ende für sich. Der dritte Preis, ein paar Handschuhe, ging an Vittorio Manzo vom gastgebenden FC Hellas Krefeld. Der war zwar hinter Dennis Maciuga eigentlich nur Vierter, doch der Schütze von SuS Krefeld II war wohl schon nicht mehr in der Halle, als der Schusstest ausgewertet wurde.
Im Vorfeld waren die Spieler gebeten worden, beim Schusstest eine Spende für ein SOS-Kinderdorf in Griechenland abzugeben. Das gesammelte Geld will der FC Hellas nun noch ein wenig aufstocken.