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Team Rückblick

Das Ziel bleibt der Bayernligaaufstieg

Lali Mitte: Die SpVgg Landshut zieht eine positive Zwischenbilanz

von Norbert Herrmann · 04.01.2011, 12:07 Uhr · 0 Leser
Trainer Alexander Kutschera zeigt die Richtung: Das Ziel ist und bleibt der Aufstieg in die Bayernliga.
Trainer Alexander Kutschera zeigt die Richtung: Das Ziel ist und bleibt der Aufstieg in die Bayernliga.

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Eine durchwegs positive Bilanz zieht die SpVgg Landshut zum Jahreswechsel. Schließlich liegen die Schützlinge von Trainer Alexander Kutschera mit nur fünf Punkten Rückstand zum Überraschungs-Tabellenführer TSV Bad Abbach, der eine Partie mehr absolviert hat, im Kampf um die Aufstiegsränge nach wie vor vielversprechend im Rennen.

Noch immer ärgert man sich im schwarz-weißen Lager darüber, dass der Schiri die Heimpartie am 27. November gegen Ansbach nicht anpfiff, obwohl sich der Platz im Hammerbachstadion in bespielbarem Zustand befand. „Wir waren heiß auf dieses Match und hätten mit einem Dreier weiter zur Spitze aufschließen können“, so Kapitän Beppo Cafariello. Längst sind die Blicke aber wieder nach vorne gerichtet und die Konzentration gilt einzig und allein einer stressigen Frühjahrsrunde. Der Trainingsauftakt ist für Mittwoch, den 26. Januar terminiert und schon am 19. Februar soll der Startschuss im Niederbayernderby bei der SpVgg GW Deggendorf erfolgen. Nach dem vorläufigen Terminplan hat die SpVgg Landshut im April innerhalb von nur 25 Tagen nicht weniger als sieben Begegnungen zu bestreiten. In das normale Programm fallen zusätzlich die Nachholspiele zuhause gegen Ansbach, auswärts beim SSV Jahn Regensburg II und daheim gegen Forchheim. „Unser Ziel ist und bleibt jedoch der Aufstieg in die Bayernliga“, bekräftigen Trainer Alexander Kutschera und Sportleiter Manfred Maier trotz der Knochenmühle und es könnte sich auszahlen, dass den Verantwortlichen ein im Vergleich zu den letzten Jahren breiter Kader zur Verfügung steht. „Wir haben zur Winterpause keinerlei personelle Veränderungen“, meldet Manfred Maier.

Von den Langzeitverletzten sind der junge Sebastian Zettl und auch Patrick Zeilbeck bis zum Übungsauftakt wieder hundertprozentig fit, wogegen der in der vergangenen Saison zwölffache Torschütze Ali Attieh weiter planmäßig an seinem Comeback arbeitet. Nach zwei Knieoperationen quält er sich unter der Regie von Physiotherapeut Albert Hörmann jetzt jetzt schon seit 15 Wochen und wird voraussichtlich Mitte Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Bis dahin haben seine Teamkollegen, sofern es die Platzverhältnisse zulassen, schon Vorbereitungsspiele gegen echte Prüfsteine wie den Bayernligaaufsteiger Freier TuS Regensburg (29. 1.) und den starken Süd-Landesligaspitzenreiter FC Unterföhring (12.2.) absolviert. Für den 22.2. ist noch ein Test gegen den Kreisligisten FC Moosburg vorgesehen. Anlässlich des Punkte-Restprogramms setzt man in Landshut einmal mehr auf die Vollstreckerqualitäten des Torjägerduos Christoph Hösl und Beppo Cafariello. Beide trafen zusammen bislang 24mal ins Schwarze und erzielten damit weit über die Hälfte aller Landshuter Tore. Zusammen mit ihrem Mitkonkurrenten TSV Neustadt/Aisch kann die SpVgg Landshut die bislang beste Auswärtsbilanz vorweisen. Aufmöbeln muss man freilich das Konto auf eigenem Platz. Dazu besteht in den noch ausstehenden zehn Heimspielen sicherlich hinreichend Gelegenheit.