
Die Chance auf den Schaldinger Klassenerhalt tendiert bei fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bei zwei verbleibenden Partien stark gegen Null. "Die Konkurrenz hat uns ja schon als Absteiger abgestempelt", sagt Fußball-Abteilungsleiter Markus Clemens. "Daher wird das für uns in Würzburg das leichteste Spiele der Rückrunde. Wir können in Würzburg unbeschwert aufspielen. Der Druck der letzten Wochen und Monate ist jetzt weg." Insgeheim hofft man im SVS-Lager doch noch auf ein Erfolgserlebnis. Bedenklich stimmt, dass die Schaldinger Mannschaft in dieser Saison schon zehnmal eine Führung verspielt hat. "Wir werden kritisch analysieren, welche Gründe das hatte", so der Schaldinger Fußball-Sparten-Chef.
Michael Hochrein, der Trainer beim Würzburger FV, weiß um die Bedeutung der Partie für die Gäste, sagt aber: "Für uns ist es das letzte Heimspiel der Saison. Da wollen wir unseren Fans einen Sieg bescheren. Das ist für uns ganz wichtig." Dass sich die Niederbayern nicht in ihr Schicksal fügen werden, damit rechnet Hochrein allerdings schon: "Der SV Schalding-Heining hat zwar kaum noch die Chance auf den Klassenerhalt. Aber ich gehe davon aus, dass sie gegen uns nochmal alles versuchen werden." Hochrein muss nur auf Jürgen Walther verzichten, der sich die Schulter ausgekugelt hat. Bei Schalding fallen Philipp Roos und Matthias Höllmüller weiterhin aus, die sich beide mit Leistenverletzungen herum plagen.