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Dienstag 21.06.16 21:45 Uhr|Autor: Romina Burgheim1.244

Das kleine ABC für Malle-Diven

Oder: Der besondere Survival-Sauf-Tipp

Es ist ein unausgesprochener Geheimtipp und eigentlich DAS HIghlight jedes Vereinsteams, das was auf sich hält. Absch(l)ussfahrt nach Malle. Der Name ist Programm, anders ließen sich vielleicht dort zu beobachtende kulturelle Eigenarten gar nicht ertragen, im selbst ernannten und inoffiziell anerkannten 17. Bundesland Deutschlands.

Auch die erfolgreichen Damen des DSC sahen es als Krönung ihrer Saison an, einen Abstecher auf die beliebte Urlaubsinsel zu machen. WAS sie dort erlebten bzw. WIE sie dort die Tage (über-)lebten, davon erzählt dieser ganz besonderes (schnelle) Reiseführer.



A wie Aspirin.... ein kleiner, weißer runder und unverzichtbarer Begleiter meistens in fester (Tabletten) oder zerkleinerter Form (Pulver) einzunehmen, um den dreitägigen Partymarathon und die damit verbundenen Exzesse unbeschadet zu überstehen. Richtige Kenner pfeifen sich gleich noch die zusätzliche Dosis VitaminC rein, das für das trotz der hochsommerlichen Temperaturen dezent in Mitleidenschaft gezogene Immunsystem eine wahre Bank ist.
B wie Ballermann.... liebevoll vulgärer, bisweilen gar obszöner Ausdruck aller Malle-Kenner und -Urlauber
für den Strand-Promenadenbereich an der Playa. An diesem von Palmen gesäumten ca.500m umfassenden Abschnitt tummeln sich über Tag alle Partylöwen, Schnapsleichen und Feierbiester, um sich auszuruhen, den Pegel auf ein erträgliches und unverzichtbares Minimum aufrecht zu erhalten, sich neue Kicks über Adrenalin-verursachende Tätigkeiten wie Banana-Boat oder Paragliding (für Spottpreise, hust :D) zu suchen oder gar den Promille-Haushalt der vergangenen Nacht beim (Wasser)Beachvolleyball oder Beachsoccer auszuschwitzen!
D wie Ding Dong ... Machen wir uns nichts vor! Neben Sonne, Strand und Schlager steht natürlich Sex ganz an erster Stelle- und auf diesen Part der Reise will man(n) gut vorbereitet sein: wie weit man(n) gehen sollte und was dabei alles unter die sexy Aktivitäten fällt, dem sei hier eine kleine Auswahl gegeben:
- die unaufdringliche contemplative und passive Variante: "die Sichere": verschiedenen von der Sonne Spaniens dezent gebräunten Körper verstohlen hinter schützender Sonnenbrille begutachten
- die forsche und dennoch langsam sich antastende: dem Objekt der Begierde über charmante Vorwände (gemeinsamer Tausch einer Badehose) ins Auge fallen und ggf. über erfolgtes Eingehen einen Blick auf sein allerbestes Stück zu erhaschen, das frühzeitig etwaigen Enttäuschungen vorbeugt. Erfahrungsgemäß ließen sich aber doch keinerlei solch wagemutige Herr-Schaften für dieses Vorhaben finden, die auf ihrer Brust etwas ganz anderes angekündigt hatten: "Never Let fear decide your fate!"
- die unverfrorene, direkte aktive: wenn die Stimme schon durch das Mitsingen der musikalischen Kost stark gelitten hat oder auch ansonsten durch die Flüssigkeitsgaben das zerebrale Nervensystem nicht mehr ganz so funktioniert, ist bisweilen von einer starken Reduzierung der Worte auf den wichtigsten inhaltlichen Gegenstand berichtet worden. Wer derlei "stumpf direkte" Kommunikation präferiert, wird schnell und unverbindlich auf seine Kosten kommen. Alle anderen werden sich wundern, wie locker die eigene Hand sitzen kann, wenn der Vorschlag nicht auf Gegenliebe stößt! :D
G wie Gröhlen... eine etwas wortreichere Artikulationsmöglichkeit, die sich aber ihrerseits in vorgezeichneten, klaren Bahnen befindet: denn zumeist kommt diese animalisch anmutende Mitteilungsform dann zum Einsatz, wenn man seine Textkenntnis der zahlreichen sich im Stunden-Rhythmus zu wiederholen scheinenden Schlager (s. S wie Schlager) unter Beweis stellen will. Bisweilen können diese Lieder durch das Anstimmen in Sportlerkreisen bekannten Lieder durchbrochen werden, um auf den eigenen Verein und dessen erzielten Erfolge diskret und elegant hinzuweisen ( 2. Liga - Arminia ist dabei....2. Liga - Arminia ist dabei....")

H wie Humpen....das Standard-Trinkmaß ähnlich bei den Wiesen im berühmten Oktoberfest im König aller im-mobilen Partyzelte: dem Bierkönig! Die Devise lautet dabei: schlucken, solange es kalt ist, denn in diesem überfüllten Saal bleibt so schnell kein Auge und T-Shirt trocken, wenn sich die verschwitzten Leiber unfreiwillig aneinanderreiben. Statt tanzen heißt es: trinken und gröhlen. Nur Hartgesottene können dieser Bierhölle-ähm Halle romantische Gefühle abgewinnen.
M wie Megapark....der zweite berühmt berüchtigte Ort eines legendären Party-Aufenthalts in der Party Hochburg. Schon ab 9 Uhr morgens heißt es (wieder oder immer noch?!) "Hoch die Tassen!"

Fein durchdachtes Event-Management führt dazu, dass trotz bester Temperaturen die Sportler in Strömen zusammenscharen, wenn es u.a. um 11 Uhr lautet: FREIBIER! Da macht es gar nichts aus, dass immerzu die gleichen Hits gespielt werden. Ein an strategisch eingestuften Stellen eingesetztes Sicherheitspersonal sorgt aber immerhin dafür, dass die Meute nicht außer Rand und Band gerät und die wichtigen Wege zum kleinen stillen Örtchen bzw. zur Bar frei hält!

P wie Privat-Jet...es gibt viele Wege auf die Party-Hochburg zu gelangen. Preiswerte und mühsame ( Busfahren ala Ferien-Freizeiten mit 16 Stunden Anreise und ausgefallener Klimaanlage, dass einem auf Malle schon bei der Ankunft alles "scheissegal" ist :D) Die exklusivere Variante und wesentlich konfliktfreiere, ist einfach sich besagtes Gedaget zu besorgen, damit in Ruhe und ohne neativ aufzufallen, sich auf den Trip während der Anfahrt schon eingestimmt werden kann....
S wie Schlager.. das präferiert Musik-Genre, zu dem die aufgeheizte Partymeute sich die Seele aus dem Hals schreit und tanzt... In diesem klangvollen Ensemble sollten ungeübte Gänger zur Vorbereitung für einen solchen Trip, um nicht einen allzu starken Realitätsschock zu erleiden, sich die aktuellsten Hits quasi prä-dietal zu Gemüte führen. Auf diese Weise werden sie schon auf das unheimlich hohe Niveau der Ballermann-Hits eingenordet, erwerben erste Textkenntnisse und erfahren diesen musikalischen Ohrenschmaus als weniger schmerzhaft in den eigenen Ohrmuscheln. Außerdem bleibt den Anwesenden und mit-fiebernden Begleitern etwaige Gewissensbisse oder gar Schuldgefühle erspart, wenn keine missmutig dreinblickenden Gesichter das bunte Treiben (zer-)stören
T wie Tabledance.... ein mega exklusiver Service der Event-Lokalität Nummer 1, der erst so ab 9 Uhr in den Abendstunden den Gästen offeriert wird und von sehr knapp bekleideten, in unschuldigem weiß verzierten Damen mit wirklich andächtigen Körper-Rundungen gestaltet wird. Der begeisterte Besucher hat mehrere Möglichkeiten, auf dieses besondere Tanz-Angebot zu reagieren

  1. er ignoriert das anmutige Schauspiel
  2. er registriert amüsiert, irritiert oder voller Bewunderung die zaghaften Tanzeinlagen
  3. er ist so begeistert davon, dass er keine Kosten und Mühen scheut, den Gazellen-gleichen Wesen näher zu kommen und sieht es für die nächsten Stunden als eine große Ehre und Freude an, das Outfit durch das Zustecken von Scheinen zu verschönern bzw. den Körper damit zu bedecken..
  4. er ist so inspiriert und motiviert von dem dargebotenen Schauspiel, dass er diskret, aber bestimmt, Kontakt zu den Tänzerinnen aufnimmt und nach einer nonverbalen ausgesprochenen Einladung den Tresen mit seiner Wenigkeit ziert und aus der Not, keine Scheine zu haben, eine Tugend macht und nun selbst im Duo auf Scheinejagd geht. Zu beachten ist, je mehr der Besucher von sich selbst im Eifer des Gefechts preisgibt, mit desto stürmischeren Reaktion vom Publikum muss er rechnen. Nicht Jedermanns Sache, v.a. nicht das des Sicherheitspersonals, die um die Einnahmen des beschäftigen Personals fürchten und nach einer kurzen Zeit den fremden Gast vom Tisch herunterkomplimentieren...Die Mannschaftskasse hingegen freut sich :D
 
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