
10. FC Schweinfurt - 29 Punkte - 30:29 Tore:
Zweitbester Aufsteiger ist der 1. FC Schweinfurt 05 auf Rang zehn. Die Schnüdel lieferten eine Saison mit Höhen und Tiefen ab. Zwischen Rang vier und 14 bewegte sich der ehemalige Zweitligist bisher. Nach einem guten Start wurden viele Punkte leichtfertig verschenkt. Oftmals gingen Siege und Punkte noch in der Schlussphase verloren. Zwei Spiele waren denkwürdig, hatten Seltenheitswert. Beim SV Heimstetten erzielten die Schweinfurter in der 89. Minute die 3:1-Führung, um am Ende nur 3:3 zu spielen. Beim TSV Aindling lag man 0:1 hinten, als die Schwaben in der 60. Minute zwei Gelb-rote Karten hinnehmen mussten. Trotz zwei Mann mehr waren die Mannen von Coach Klaus Scheer nicht in der Lage die Partie noch zu drehen. Der Schalker Ex-Profi Scheer feierte Anfang Oktober seinen 60. Geburtstag. Gegen Ende des Spieljahres fanden die Schnüdel wieder zurück in die Spur. Vor allem konnten die beiden Freitagabend-Heimspiele im Willy-Sachs-Stadion gegen die SpVgg Bayern Hof (3:2) und die SpVgg Bayreuth (3:1) gewonnen werden. Dadurch konnte das Abstiegsgespenst vertrieben werden. Die Restrückrunde sollte bei jetzt 29 Punkten problemlos verlaufen können.
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11. SV Seligenporten - 28 Punkte - 35:38 Tore:
Der SV Seligenporten belegte zwischenzeitlich den ersten Platz. Inzwischen sind die Klosterer aber auf den elften Rang zurückgefallen. Der Start verlief für das Team von Trainer Karsten Wettberg, der im November seinen 69. Geburtstag gefeiert hatte, überaus optimal. Der unabsteigbare Coach führte das Team trotz personeller Ausfälle an die Tabellenspitze. Bis zum 14. Spieltag wurden nur zwei Niederlagen gezählt. Doch die personellen Probleme wurden größer. In der Anfangsphase verließ unerwartet Torwart Florian Schürenberg den Verein, dem man eine Arbeitsstelle besorgt hatte. Nachverpflichtet wurde für das Tor Emil Kajgana, mit dem man aber nicht bedingungslos zufrieden war. Seit dem zwölften Spieltag konnte der SV Seligenporten kein Spiel mehr gewinnen, es gab lediglich fünf Unentschieden. Vier Partien wurden verloren, was den Absturz zur Folge hatte. Hinzu kam die schwere Verletzung von Marian Faltermeier, der sich gegen den TSV Großbardorf einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog. Nach der Winterpause zog sich privat in der Nürnberger U-Bahn Innenverteidiger Florian Schlicker einen Riss der Achillessehne zu, für den 29-Jährigen ist die Saison damit schon beendet. Bis zum Start wollen die Seligenporter personell noch nachbessern. "Wir müssen personell noch etwas unternehmen", so Trainer Karsten Wettberg jüngst zu FuPa.
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12. TSV Buchbach - 28 Punkte - 33:37 Tore:
Platz zwölf gehört dem TSV Buchbach, der von vielen als Absteiger abgestempelt worden war. Denn die Oberbayern verloren im vorigen Sommer zahlreiches Stammpersonal. Der neue Trainer, Anton Bobenstetter übernahm den Posten zum dritten Mal, konnte nur Spieler aus unterklassigen Vereinen holen. Ein neues Team zu formen benötigte Zeit. Lange Zeit stand der Aufsteiger von 2008 auf dem letzten Platz, schien schon abgeschlagen. Am zehnten Spieltag standen die Buchbacher auf dem letzten Platz, der SV Seligenporten an der Tabellenspitze. In der Winterpause sind diese beiden Klubs punktgleich mit 28 Zählern Tabellennachbarn. Beleg für den sensationellen Saisonverlauf aus Sicht des TSV Buchbach. Erst am neunten Spieltag konnten die Rotweißen den ersten Saisonsieg einfahren. Mit einer Serie von neun ungeschlagenen Partien ist die Bobenstetter-Elf in die Winterpause gegangen. Im ersten Saisondrittel musste mit Thomas Penker, der inzwischen schon 42 Jahre alt ist, das Torwartdenkmal reaktiviert werden. Penker, der unterdessen auch leicht verletzt war, erwies sich aber bei seinen Auftritten als großer Rückhalt und sicherte zahlreiche Punkte., nun rückt er aber wieder ins zweite Glied. Als Lenker auf dem Feld erwies sich erneut Ex-Profi Ralf Klingmann, der elf Treffer erzielte, sechs davon vom Elfmeterpunkt. Die zunächst abgeschriebenen Buchbacher konnten sich sogar ein Polster von acht Punkten zum Relegationsplatz erspielen. Der Abstieg sollte damit vom Tisch sein. Personell hat der TSV zur Winterpause kräftig aufgerüstet. Buchbachs neue Nummer eins ist Tobias Haupt vom niederbayerischen BOL-Tabellenführer FC Ergolding. Zudem konnte man sich mit Stefan Denk (vom FC Falke Markt Schwaben) und Alexander Schmalhofer (vom SV Heimstetten) konnte man sich namhaft verstärken.
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