Dank Bastian Schweinsteiger: Warmer Geldregen für Rosenheim
Der TSV 1860 Rosenheim profitiert vom Wechsel des Nationalmannschaftskapitäns zu Manchester United +++ Zwei Raten über jeweils 19.000 Euro
von PM · 09.09.2015, 10:35 Uhr · 0 Leser
Bastian Schweinsteiger in Aktion bei seinem neuen Klub Manchester United im Spiel gegen Swansea City. F.:getty imagesDie Fußballabteilung des TSV 1860 Rosenheim hat Klarheit über den Solidaritätsbeitrag beim Schweinsteiger-Wechsel geschaffen. Der Transfer von Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München zu Manchester United hat auch in der Region für Schlagzeilen und teilweise wilde Spekulationen gesorgt. Der TSV 1860 Rosenheim, bei dem Bastian Schweinsteiger seine fußballerische Jugendzeit verbrachte, profitiert finanziell davon. Jetzt sind die Bedingungen klar.
"Als Verein, der Bastian Schweinsteiger ausgebildet hat, steht uns nach den FIFA Statuten bei einem Wechsel ins Ausland ein sogenannter Solidaritätsbeitrag zu", erkärt Fußball-Finanzvorstand Sandro Sacco. "Diesen haben wir jetzt bei Machester United geltend gemacht." Die Verhandlungen liefen direkt mit der Rechtsabteilung von Manchester United. Auch von Seiten des DFB gab es Unterstützung für die Sechziger. Basis für die Berechnung ist die Ablösesumme und die Zeit, die der Spieler ab seinem zwölften Lebensjahr beim Verein verbracht hat. "Die Ablösesumme für Bastian betrug neun Millionen Euro und uns wurden zwei Jahre angerechnet. Die Auszahlung erfolgt in zwei Raten, dem Verein bleiben abzüglich Beratungs- und Rechtskosten jeweils 19.000 Euro. Die erste Rate ist im August bereits eingegangen", informiert Sacco weiter. "Wir freuen uns sehr über die tolle Karriere von Bastian und darüber, dass wir als sein Ausbildungsverein auch finanziell profitieren können. Das ist für uns auch wieder Ansporn, weiterhin viel Kraft in unsere Jugendarbeit zu stecken", so Abteilungsleiterkollege Nicolas Foltin, der betont, dass die Beträge wieder in den Nachwuchs reinvestiert werden: "Wir haben uns bewusst an keinerlei Spekulationen in den letzten Wochen beteiligt und werden in Ruhe weiterarbeiten. Wir werden das Geld für unsere qualitativ hochwertige fußballerische Ausbildung verwenden."