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Freitag 17.03.17 10:53 Uhr|Autor: Stephan Landgraf
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Augen zu und durch - heißt es für die Bezirksliga-Fußballer des FC Amberg am Sonntag in Vohenstrauß.F: Nachtigall

Daniel Liermann rechnet mit "ganz intensivem Spiel"

Bezirksliga-Fußballer des FC Amberg am Sonntag um 15 Uhr in Vohenstrauß zu Gast +++ SpVgg braucht im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt

Seit knapp vier Monaten ruhte in der Fußball-Bezirksliga beim FC Amberg der Ball. Am Sonntag um 15 Uhr greifen die Spieler von Trainer Daniel Liermann wieder ins Spielgeschehen ein. Dabei geht es für die Gelb-Schwarzen zur abstiegsgefährdeten SpVgg Vohenstrauß. „Das wird ein ganz intensives Spiel, denn die Vohenstraußer brauchen im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt“, weiß der Amberger Coach.

Zum letzten Mal bestritten die Amberger am 27. November beim 3:3 zu Hause gegen den TSV Detag Wernberg eine reguläre Bezirksliga-Partie. Ende Januar wurde schließlich beim Tabellenneunten die Vorbereitung begonnen. Zudem musste Liermann einige personelle Veränderungen hinnehmen. Nicht mehr zum Amberger Kader gehören Simon Schwarzfischer (zum TuS Kastl) und Dominik Kozisek (zum SV Inter Bergsteig Amberg). Dafür wurde die U23 ihrer Aufgabe, als Sprungbrett für höhere Aufgaben zu dienen, gerecht. Denn die eigenen Junioren Yannik Haller und Martin Popp haben in der Wintervorbereitung das Trainerteam der Bayernliga-Mannschaft überzeugt und gehören ab sofort zum Kader von Lutz Ernemann und Bastian Ellmaier.

Und die nächsten Talente stehen bereits in den Startlöchern: Fabian Geitner, Moritz Ram und Daniel Meier, die allesamt noch in der U19 spielen dürfen, durchliefen mit der Bezirksliga-Elf die komplette Vorbereitung und werden in der U23 in der Restrückrunde regelmäßig eingesetzt. Dennoch sieht Liermann den ersten Auftritt 2017 etwas skeptisch entgegen: „Das 5:1 gegen Vohenstrauß aus der Hinrunde ist sicherlich kein Maßstab. Denn wir haben kein einziges Testspiel auf richtig guten Rasen austragen können und wissen nicht genau, wo wir derzeit stehen“, dämpft der Amberger Coach allzu hohe Erwartungen.

Die SpVgg Vohenstrauß bereitete sich seit Anfang Februar auf die restlichen Saisonspiele vor. Vor allem die erste Mannschaft hat sich dabei viel vorgenommen und die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga Nord noch keinesfalls aufgegeben. Nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf liegt die Truppe um Coach Ronny Tölzer derzeit zwar auf dem vorletzten Rang. Zumindest der Relegationsrang, auf den der Rückstand aktuell vier Punkte beträgt, liegt aber durchaus noch in Reichweite.

Vieles, so die Vohenstraußer Verantwortlichen, werde dabei auf die ersten Spiele nach der Winterpause ankommen, startet die SpVgg doch mit zwei Heimspielen gegen die SpVgg Schirmitz und den FC Amberg II in die Restsaison. Um top fit zu sein, wurde in der Vorbereitung vor allem an Grundlagen in Sachen Kraft und Kondition gearbeitet. Neben den Einheiten im heimischen Sportzentrum standen einige Trainings auf Kunstrasen in Tschechien auf dem Programm, vom 3. bis zum 5. März wurde auch ein Trainingslager in Pilsen abgehalten. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, steht ein fast unveränderter Kader zur Verfügung. Nur die Abgänge von David Dupal (SV Schwarzhofen) und Alexander Neuber (TSV Flossenbürg) mussten hingenommen werden.

„Vohenstrauß hat seine Hausaufgaben gemacht und wird gegen uns alles in die Waagschale werfen“, weiß Liermann um die Schwere der Aufgabe. Die wird zudem aufgrund der personellen Situation natürlich nicht leichter. Denn der Amberger Coach kann lediglich zwölf gesunde Akteure aufbieten, ob er Unterstützung aus dem Bayernliga-Kader bekommt, ist eher fraglich. In Vohenstrauß fehlen nämlich auch die angeschlagenen Michael Reinwald, Heiko Giehrl, Timo Hausner und Banding Jawara. (lg)

 
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