Er komme „über den Einsatz, die Athletik, das Läuferische – aber ich brauche auch Tore“, meint der 23-Jährige selbst. 2015/2016 schoss er in 29 Spielen 13 Treffer für Holstein Kiel II in der fünftklassigen Schleswig-Holstein-Liga, ehe er im Sommer nach Oldenburg kam.
Hier spielte Azong zunächst als Mittelstürmer, kommt aber nun als hängende Spitze hinter Christopher Kramer offensichtlich besser im Fahrt. „Ich kann vorn reingehen, aber mich auch fallen lassen, den Anschluss zu den Sechsern suchen und aus der Tiefe kommen“, erklärt der in Kamerun geborene Angreifer.
Auf die zweite Weise fiel auch sein 2:0 gegen Lübeck. Azong leitete den Angriff kurz vor der Pause selbst ein, nahm Tempo auf, wurde von Mittelfeldlenker Andreas Pollasch mit einem Pass zwischen die Innenverteidiger stark in Szene gesetzt und legte den Ball am Keeper vorbei.
Der Angreifer hofft, dass der Knoten für ihn wie natürlich für das ganze Team geplatzt ist. Am Sonntag soll für den VfB (10 Spiele, 14 Punkte, 16:11 Tore, 7. Rang) gegen die Defensivkünstler aus Drochtersen (10, 11, 5:6, 13.) der nächste Sieg her. „Eine giftige Truppe“, sagt Azong: „Aber wir wollen jetzt durchstarten.“

