"Ich helfe beim RSV Walchsing bis zum Saisonende aus. Dannach wird definitiv wieder Schluss sein, egal wie es ausgeht", betont Voit auf FuPa-Nachfrage. Eingefädelt hat den Deal Helmut Höfler. Das Walchsinger Urgestein fungiert als sportlicher Leiter bei seinem Heimatverein und spielte mit Voit in früheren Jahren beim damaligen Landesligisten SV Landau zusammen. "Das ist ein reiner Freundschaftsdienst gegenüber Helmut", erklärt Christian Voit, der aber in den neun verbleibenden Spielen unbedingt mit seiner neuen Truppe den Ligaerhalt packen will. "Ich denke, dass Walchsing eine gute Truppe hat. Wir werden alles daran setzen, um den Klassenerhalt zu schaffen." Im Sommer will sich der Techniker dann wieder neu orientieren. "Ich bin für alles offen und man wird sehen, wo mich mein Weg dann hinführt."
Große Erleichterung herrscht im RSV-Lager über den geglückten Transfercoup. "Wir sind sehr glücklich, dass uns Christian zugesagt hat. Ich denke, dass seine Verpflichtung ein absoluter Glücksfall für uns ist. Er hatte auch noch andere Angebote und nimmt sehr viel Aufwand in Kauf", weiß Helmut Höfler. In der aktuellen Runde lief für seine Farben fast alles schief. Als Geheimfavorit gestartet kamen Aigner, Oswald & Co nie richtig in Schwung und hatten zudem mit enormen Verletzungspech zu kämpfen. So spielte der von der SpVgg-GW Deggendorf heimgekehrte Tobias Gschwendtner, der an einer Schambeineintzündung laboriert, noch keine einzige Minute und auch andere Leistungsträger wie Christoph Höfler oder Wolfang Resch fehlten mehrere Partien.
"Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle spielten sicher eine gewaltige Rolle für den aktuell total unbefriedigenden Tabellenstand. Nun müssen wir es halt im Frühjahr richten", zeigt sich Ex-Bayernligaspieler Höfler kämpferisch. Der von Knieproblemen geplagte Routiner hofft, dass er auch selbst nochmal die Fußballschuhe schnüren kann. Auch andere "alte Haudegen" wie die Gebrüder Zitzelsperger werden im Notfall zur Verfügung stehen. "Wir werden alle Kräfte bündeln. Ein Abstieg wäre eine Katastrophe."




