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Montag 17.04.17 22:05 Uhr|Autor: Stephan Tönnies710
Der erfahrene Stürmer Aleksandar Kotuljac vom BV Cloppenburg (in Weiß) ging am Ostermontag im Heimspiel gegen FT Braunschweig leer aus.
Abstiegsgespenst wird zum Dauermieter
Die Zuschauer sahen kein gutes Spiel. BVC-Trainer Jörg Goslar lobte das Engagement seiner Mannschaft.
Der BV Cloppenburg befindet sich weiter auf der Intensivstation in der Fußball-Oberliga. Im „Patienten-Duell“ am Ostermontag daheim gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Mannen der FT Braunschweig gab es eine Punkteteilung zu sehen. Am Ende hieß es nach einem wenig berauschenden Spiel 1:1 (0:1).

Mit Jürgen Goslar zauberten die BVC-Verantwortlichen am letzten Wochenende zwar einen neuen Trainer aus dem Hut, aber die alten Sorgen bleiben. Das Verletzungspech und das Abstiegsgespenst sind zu Dauermietern im Stadion an der Friesoyther Straße geworden. Am Karsamstag zog sich Lukas Ostermann im Training eine Zerrung im Oberschenkel zu. Ein Muskelfaserriss sei es wohl nicht, meinte der Stürmer kurz vor Spielbeginn im Gespräch mit der NWZ. Er konnte gegen Braunschweig nur zuschauen, wagte aber schon einmal eine Prognose: „Wir gewinnen heute, alle Spieler sind heiß.“

Kristian Westerveld behält kurz vor Schluss die Nerven

BV Cloppenburg - FT Braunschweig 1:1 (0:1).

BV Cloppenburg Bangma (2,0) - Düker (4,0), Krumland (4,5), Niemeyer (4,0, 73. Köster), Kersting (4,0) - Westerveld (3,5), Demaj (4,0, 46. Nirwing) - Boungou (3,5), Heins (4,0), Jacobs (4,5, 71. Willen), Kotuljac (4,0).

Tore 0:1 Kühn (31.), 1:1 Westerveld (89., Foulelfmeter).

Personal/Taktik Auch im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jörg Goslar lief der BVC mit einer veränderten Mannschaft auf. So fehlte unter anderem Mike Koenders aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Wieder im Kader waren dagegen Christian Willen und Nick Köster. Goslar setzte gegen die Braunschweiger auf ein 4-2-3-1 mit Routinier Aleksandar Kotuljac als einziger Spitze.

Ecken 6:3

Chancen 4:4

Fazit Die Punkteteilung hilft so richtig keinem der beiden Kellerkinder weiter. Aufgrund des späten Ausgleichstores war der Punkt für den BVC immerhin wichtig für die Moral.

Spieler des Spiels Diederik Bangma. Der Cloppenburger Schlussmann lieferte eine fehlerfreie Leistung ab.

Schiedsrichter Marco Scharf (TSV Altenwalde) - Hatte keine große Mühe mit der Partie, in der es kaum Aufreger gab. Note 3,5

Zuschauer 450.

Nächstes Spiel Am Sonntag, 23. April, vor heimischer Kulisse gegen das Team HSC Hannover. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen.                                

Die Prognose trat allerdings nicht ein. Den Cloppenburgern fehlten die zwingenden Offensivaktionen und die spielerischen Mittel. Zudem fingen sie sich in der 31. Minute ein überflüssiges Gegentor ein. Marius Krumland hatte den Ball per Kopf zur Ecke geklärt, obwohl sein Keeper Diederik Bangma ein paar Meter hinter ihm stand, und ihm per Zuruf auch signalisierte, den Ball haben zu wollen. Doch Krumlands verunglückter Kopfball trudelte da schon ins Aus.

Beim anschließenden Eckball stand Braunschweigs Martin Kühn völlig frei im Strafraum und nickte zur Führung ein. Das Gegentor schmerzte BVC-Coach Goslar. „Wir müssen sehen, dass wir die gegnerischen Standards besser verteidigen“, sagte er auf der späteren Pressekonferenz. In Sachen Einsatz kann er seinem Team keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hängte sich rein und riskierte nach dem späten, aber keineswegs unverdienten Ausgleichstor von Kristian Westerveld (89., Foulelfmeter) noch einmal alles, um einen zweiten Treffer zu erzielen. „Die große Leistungsbereitschaft der Jungs habe ich bereits im Training gesehen“, lobte Goslar das Engagement der Truppe. Er gehe davon aus, dass seine Elf am letzten Spieltag gegen Göttingen ein Endspiel um den Klassenerhalt haben werde.

Mit der Einwechslung von Christian Willen bewies Goslar indes ein gutes Händchen. Der Defensivspieler wurde vorne eingesetzt, sicherte Bälle und war auch wegen seiner Kopfballstärke eine wichtige Trumpfkarte. Derweil musste David Niemeyer nach 70 Minuten verletzt runter. Ihm war nach NWZ-Informationen die Kniescheibe herausgesprungen. Für die nächste Partie gegen HSC Hannover kommt derweil Colin Heins nicht in Frage. Er sah gegen Braunschweig seine fünfte gelbe Karte.

 
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