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Ligabericht

Buchholz verliert – dem FSV gelingt der Befreiungsschlag

Während dem FSV Duisburg ein überraschender Sieg gegen den Zweiten gelang, verlor die Viktoria in Bocholt +++ "Not gegen Elend" beim DSV 1900

von Rheinische Post / Tim Winter · 13.05.2013, 10:24 Uhr · 0 Leser

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In der Landesliga wird die Situation für Viktoria Buchholz immer prekärer. Die Mannschaft von Trainer Michael Roß verlor bei Mitkonkurrent Borussia Bocholt mit 1:2 (1:0). Nach der Führung durch Metehan Gürbüz (38.) gab die Viktoria das Spiel aus der Hand und die Gastgeber konnten das Spiel drehen (59./ 68.).

"Wir haben eine sehr schlechte zweite Halbzeit gespielt. Unsere rechte Seite hat nicht mehr am Spiel teilgenommen", ärgert sich Roß, der auch eine unglückliche Schiedsrichterleistung sah, "die jedoch nicht der Grund für unsere Niederlage war", sagte Roß, der im Spiel wegen lautstarker Beschwerden auf die Tribüne verwiesen wurde. "Da fällt mir nichts mehr ein", so der Kommentar des Trainers, der nun nach vorne schaut: "Wir müssen uns jetzt schnell wieder sammeln und konzentriert auf das nächste Spiel hinarbeiten."

Buchholz: Hoppe - Gürbüz, Müller, Tercan, Gralla - Schuffels (32. Mallwitz), Wiederhold, van Berk, Camdali (75. Altomonte) - Rybacki, Raue.

Der FSV Duisburg ist auf dem besten Weg, den Klassenerhalt zu sichern. Gegen den Tabellenzweiten 1. FC Kleve setzte sich die Elf von Trainer Gregor Grillemeier mit 2:1 (1:1) durch. Dabei ging der Aufstiegsaspirant bereits in der dritten Minute in Führung. Der FSV rehabilitierte sich und glich durch Ahmet Talha Kilinc noch vor dem Seitenwechsel aus (31.).

Nach der Pause spielten beide Mannschaft auf Sieg. In der 85. Minute erzielte Sükrü Bayar den vielumjubelten Siegtreffer für den FSV, der durch den "Dreier" nun beste Karten im Rennen um den Klassenerhalt hat.

FSV: Sagsinlar - Kiraz, Oezer, Attris, Atalay - Alpugan (77. Cobanoglu), Nezir (66. Aktürk), Wickert, Bayar - Kilinc, Orlovic.

Der DSV 1900 erwischte gegen den GSV Moers einen mehr als gebrauchten Tag und verlor mit 1:2 (1:0). "Wir haben nach zehn Minuten aufgehört, Fußball zu spielen", ärgert sich DSV-Trainer Heiko Heinlein. In der fünften Minute brachte David Gehle die Wanheimerorter in Führung. "Danach haben wir katastrophal gespielt. Das war Not gegen Elend. Leider hat sich auch der Schiedsrichter daran angepasst", erklärt Heinlein, der gleich zwei Strafstöße seiner Mannschaft nicht gegeben sah. Außerdem sah Sergio Pastor Gutierrez die gelb-rote Karte wegen Meckerns.

DSV: Wickl - Clever (58. Wojahn), Welky, Soltysik, Kessen - Öztürk, Tober, Pastor Gutierrez, Theißen (46. Niemyjski) - Vlaovic, Gehle (80. Alioua).