Er bemängelt lediglich die letzte halbe Stunde der Partie, in der Amerns Spielorganisation völlig zusammenbrach. "So etwas ist völlig untypisch für uns. Wir haben größtenteils ohne Leidenschaft gespielt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass so etwas in meiner siebenjährigen Zeit in Amern schon passiert ist", sagt der VSF-Trainer.
Nun spielt Amern wieder auf fremden Platz, wo das Team in dieser Saison immer wieder aufblühte – wie vor drei Wochen, als es ein 4:0 in Lürrip gab. Gegner ist nun ein anderer Verein aus Mönchengladbach, der SC Rheindahlen, der sich noch immer auf einem Abstiegsplatz befindet und diesen endlich verlassen möchte. "Es wird ein ähnliches Spiel wie gegen Uerdingen. Rheindahlen wird versuchen, aus den Möglichkeiten das Beste zu machen", ist sich Bruse sicher.
Der Trainer hofft indes auf eine Wiedergutmachung von seiner Mannschaft. "Wir wollen es auf jeden Fall besser machen als gegen Uerdingen. Dieses Spiel war einfach nur eine Frage der Einstellung. Ich hoffe auch, dass so etwas nie wieder passiert."
Beim Gastspiel in Rheindahlen wird er wieder auf fünf Spieler verzichten, die die Zweite Mannschaft im Abstiegskampf der Kreisliga A beim wichtigen Heimspiel gegen das Schlusslicht RSG Verberg/Gartenstadt unterstützen sollen. Die Zweitvertretung rangiert aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz und möchte als Aufsteiger den Klassenverbleib packen. "Die Situation dort ist in den vergangenen Wochen immer prekärer geworden, deswegen werden wir die Zweite wieder verstärken", sagt Bruse.
Außerdem ist Tim Rademacher fraglich, der sich im Training leicht verletzte (Zerrung) und am Sonntag nur theoretisch zur Verfügung steht. "Trotzdem werden wir bestens aufgestellt sein", glaubt Amerns Trainer.