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Donnerstag 16.02.17 14:57 Uhr |Autor: Pressemitteilung/TSG/red. 24
"Brauchen einen guten Tag und Spielglück"
Hoffenheimer Frauen am Wochenende beim Tabellenführer in Potsdam
St. Leon-Rot. Es geht wieder los. Die Allianz Frauen-Bundesliga startet am Wochenende in die Rückrunde. Auf die TSG wartet zum Auftakt eine alles andere als einfache Aufgabe. Die Hoffenheimerinnen reisen zum 1. FFC Turbine Potsdam. Gegen den Tabellenführer muss Trainer Jürgen Ehrmann erneut auf einige Spielerinnen verzichten.

Trainer Jürgen Ehrmann über…

…die Wintervorbereitung:

Mit der Vorbereitung können wir nicht zufrieden sein. Aufgrund der viele Ausfälle und des Winterwetters konnten wir die letzten Wochen nicht so durchziehen, wie wir uns das vorgestellt haben. Auch die Leistungen in den Testspielen waren durchwachsen. Der Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt war zwar schön, mit dem Ergebnis können wir uns aber überhaupt nichts kaufen. Es ist ärgerlich, dass wir immer noch Spielerinnen in der Mannschaft haben, die sich hinter anderen verstecken und einfach nicht taff genug sind für die Bundesliga. So sind wir immer nur bei 80 Prozent, obwohl wir mit 100 Prozent dabei sein müssen. Zumindest haben wir die Vorrunde mental ein bisschen aufgearbeitet.

…den Gegner:

Sich zum Start auswärts mit der besten Mannschaft der Vorrunde messen zu müssen, ist keine einfache Aufgabe. Die Niederlage gegen Potsdam in der Hinrunde war kein Zufall. Potsdam spielt mit einer hohen körperlichen Präsenz und bringt eine Menge individuelle Klasse mit, die eben auch mal ein Spiel entscheiden kann. Die gute Vorrunde hat Potsdam mit einer erfolgreichen Wintervorbereitung bestätigt. Sie werden uns alles abfordern und es wird einen richtig guten Tag von uns und auch ein bisschen Spielglück brauchen, dass wir gegen den Tabellenführer etwas mitnehmen. Wir haben Respekt, aber keine Angst.

…das Personal:

Leonie Pankratz und Fabienne Dongus fallen definitiv aus, sie werden aufgrund ihrer kämpferischen Stärke gegen Potsdam natürlich fehlen. Mit Lina Bürger, die sich am Freitag einer Meniskus-Operation unterziehen musste, haben wir eine neue Langzeitverletzte. Bei optimalen Heilungsverlauf wird sie uns wohl in etwa drei Monaten wieder zur Verfügung stehen. Stephanie Breitner ist nach ihrer Sprunggelenksverletzung in dieser Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen und ist genauso wie Selina Häfele, die einige Einheiten verpasst hat, noch nicht bei 100 Prozent. Mit Judith Steinert und Kristin Demann sind zwei wichtige Spielerinnen rechtzeitig fit geworden, zudem haben sich auch Maximiliane Rall, Sarai Linder und Franziska Harsch aus dem Zweitligateam in der Vorbereitung ordentlich präsentiert.

…die Rückrunde:

Vor der Saison haben wir uns vorgenommen, am Ende ein positives Torverhältnis vorweisen zu können. Davon sind wir trotz unserer Platzierung gar nicht so weit entfernt. Das Mindestziel für die Rückrunde ist, nochmal zehn Punkte zu holen. Wenn möglich, sollen es natürlich mehr sein.

Die Form des Gegners:

Der 1. FFC Turbine Potsdam ist stark in die Saison gestartet, hat die Hinrunde im Dezember mit einem Auswärtssieg gegen den FC Bayern München und einem starken 8:0-Erfolg gegen den MSV Duisburg abgeschlossen. Mit vier Punkten Abstand auf den VfL Wolfsburg thronen die Potsdamerinnen an der Tabellenspitze der Allianz Frauen-Bundesliga, stellen sowohl die beste Offensive als auch die beste Defensive der Liga. Auch die Winter-Vorbereitung des Spitzenreiters lief nach Plan: nach überzeugenden Hallenauftritten ließ die Mannschaft von Matthias Rudolph den Frauen von Manchester City keine Chance und siegte mit 4:1. 

Die bisherigen Duelle:

Kein Spiel der Hinrunde endete für die TSG so deutlich wie das gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. Zum Saisonstart unterlag die Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann dem Tabellenführer mit 0:3 (0:0). Nach einer torlosen ersten Halbzeit münzten die Potsdamerinnen im zweiten Spielabschnitt ihre Überlegenheit in Tore um, die TSG blieb offensiv ungefährlich. Das Hinspiel reiht sich damit in eine echte Serie zwischen der TSG und dem 1. FFC Turbine Potsdam ein: die achte Niederlage im achten Aufeinandertreffen.

 
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