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Ligavorschau

Benrath will Hilden zur Meisterschaft verhelfen

Für den TSV Eller zählt im Tabellenkeller nur ein Sieg

von Rheinische Post / Christoph Zabkar, Dennis Hamrun · 24.05.2013, 00:23 Uhr · 0 Leser

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Am Sonntag wird der Endspurt in der Landesliga eingeläutet. Bei noch drei auszustehenden Begegnungen geht der Aufstiegs- und Existenzkampf in die entscheidende Phase über. Für einige Vereine heißt es dann bangen und zittern, ehe die Würfel endgültig fallen.

In der unbefriedigenden Rolle eines Abstiegskandidaten befindet sich derweil auch der TSV Eller 04. Zwar rangiert das Team von Trainer Michael Kirschner zurzeit auf Rang 13 der Tabelle, aber ob dieser am Ende für den Klassenerhalt reicht, bleibt fraglich. Sicher ist nur, dass die drei Letztplatzierten absteigen. Ob der viertletzte Platz – auf dem sich eben jene Elleraner befinden – in die Relegationsrunde führt oder gar im direkten Niedergang endet, hängt von der Anzahl an Absteigern aus der Regionalliga-West ab.

Von daher ist für Kirschner klar: "Am kommenden Spieltag zählt nur der Sieg." Der Gegner bei Ellers letztem Heimauftritt in dieser Saison (15 Uhr, Vennhauer Allee) ist der direkte Konkurrent TuS Grevenbroich. Mit 80 Gegentreffern ist die Achillesferse des Liga-Fünfzehnte offensichtlich. Deswegen fordert Kirschner seine Torgaranten dazu auf, die Schwächen der TuS-Defensive aufzudecken, warnt aber zugleich davor ins offene Messer zu laufen. Schließlich wäre ein "frühzeitiger Rückstand" fatal.

Unterdessen bringen die Begegnungen ASV Süchteln (2.) gegen VfL Benrath (5.) und VfB Hilden (1.) gegen SC West (6.) interessante Fernduelle mit sich. Während es für die Düsseldorfer Teams um die Vorherrschaft im heimischen Areal geht, machen die beiden besser positionierten Mannschaften die Meisterschaft unter sich aus.

Eine Situation, deren sich Benrath-Coach Olaf Faßbender durchaus bewusst ist: "Die Paarungen sind mir natürlich bekannt. Wir haben immer noch die Zielsetzung vor dem SC West zu bleiben und müssen dafür mindestens einen Punkt beim ASV holen. Dass wir dabei in das Aufstiegsrennen eingreifen und Hilden zum Meister machen können, ist das Zünglein an der Waage und wäre ein zusätzlicher Verdienst meiner Jungs."

Indes sind die Planungen für die kommende Spielzeit weit fortgeschritten. "Alle Spieler, die gehalten werden sollen, haben zugesagt. Lediglich der Verbleib von Gökhan Dalmis ist noch fraglich", gestand Faßbender. Zudem haben sich die Benrather mit Patrick Trautner (Turu II) sowie Dennis Pantke (SV Lippstadt 08) verstärkt. Entsprechend kann der Fokus ganz auf die Partie am Sonntag gelegt werden (15 Uhr, Hindenburgstraße).

Vor dem Sonntagspiel beim SV Mönchengladbach (15 Uhr, Weiersweg), könnte die Stimmung bei Turu II nicht besser sein. Denn durch das 1:1-Unentschieden am letzten Spieltag beim 1. FC Mönchengladbach ist ein Absturz der Oberbilker auf einen direkten Abstiegsplatz nicht mehr möglich. Fest steht schon, dass Trainer Thomas Bahr das Team von der Feuerbachstraße auch in der kommenden Saison betreuen wird. Er hatte erst vor Kurzem seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

Die Mönchengladbacher, die vier Punkte weniger auf dem Konto haben als Turu, sollten hingegen auf jeden Fall gewinnen, um auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Keine leichte Aufgabe für die Mannschaft vom Niederrhein, zeigte sich Turus Defensive in den letzten Spielen doch sehr sattelfest.