
Als die Spieler des SV Hönnepel/Niedermörmter am letzten Sonntag nach der 1:2-Pleite gegen den VfB Homberg vom Platz schlichen, war das Stimmungsbarometer ein weiteres Stück gesunken. Mit dieser erneuten bitteren Niederlage sind die ohnehin schon vorhandenen Abstiegssorgen noch größer geworden. Die Hinrunde war für alle Beteiligten eine herbe Enttäuschung. Nun müssen die Schwarz-Gelben in der zweiten Saisonhälfte den Schalter umlegen. Der Anfang soll am Sonntag gemacht werden, wenn der Tabellenzehnte TV Jahn Hiesfeld seine Aufwartung an der Düffelsmühle macht. Im Hinspiel gab es eine 1:2-Niederlage. Thomas Pütters schaffte in der 82. Minute den entscheidenden Treffer nach einem schlimmen Patzer von Heinrich Losing.
Daran sollte man sich möglichst nicht erinnern, wenn am Sonntag, 14.15 Uhr, die Revanche gelingen soll. Die Hausherren brauchen dringend einen dreifachen Punktgewinn, soll die Abstiegsgefahr nicht noch größer werden. "Blöder wie gegen Homberg kann man nicht verlieren", kann Mewes immer noch nicht verstehen, dass seine Schützlinge erneut leer ausgegangen sind, "die Jungs haben kämpferisch wirklich alles gegeben, aber es soll momentan einfach nicht sein. In der gesamten Hinrunde haben wir die Seuche an den Füßen. Der in letzter Sekunde von Losing verschossene Elfmeter ist dafür das beste Beispiel."
Die Personalsorgen trüben zudem die Aussichten auf den dringend benötigten Erfolg. Mit Jan Terhorst (Zerrung im Oberschenkel) und Christopher Möllering drohen beide Torhüter auszufallen. Pascal Königs aus der Reserve muss wahrscheinlich zwischen den Pfosten stehen. Mewes: "Das ist aber das geringste Übel, mir fehlen auch noch sechs Feldspieler." Verletzungsbedingt können Senad Beric, Patrick Dutschke, Giovanni Vaccarello, Uwe Sokolowski und Benjamin Venekamp nicht ins Geschehen eingreifen. Hinzu kommt Björn Bennies, der nach dem Spiel gegen Homberg wegen Schubsens die rote Karte sah, er mus sich wahrscheinlich vor der Spruchkammer verantworten, weil der Unparteiische einen Sonderbericht angefertigt hat.
Der SV Hö./Nie. muss versuchen, in den beiden letzten Spielen dieses Jahres - am kommenden Sonntag geht die Reise zu den Sportfreunden Baumberg - möglichst noch einige Punkte einzufahren, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird. Im Februar, so Mewes, könne man dann endlich wieder aus dem Vollen schöpfen: "Wir geben nicht auf , Es sind noch 19 Spiele zu bestreiten. Wenn wir zehn davon gewinnen, wind wir gerettet."
Der TV Jahn Hiesfeld ist im Mittelfeld platziert. Am Vorsonntag gewann man 4:1 gegen Uedesheim.