Beck »Wackelkandidat« für FCK-Spiel
Stani: "Wir machen zu viele Fehler" +++ Konkurrenzkampf im Team spitzt sich zu
von mcz · 03.11.2011, 13:53 Uhr · 0 Leser
1899-Trainer Holger Stanislawski mit Stadionsprecher Mike Diehl, der nach dem Abgang von Pressesprecher Sieger, die Pressekonferenz leitete. Foto: cwaDer Einsatz von Kapitän Andi Beck für das nächsten Heimspiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Kaiserslautern ist fraglich. Auf der heutigen Pressekonferenz bestätigte Trainer Holger Stanislawski, dass sich Beck aufgrund einer Muskelverhärtung im Oberschenkel aus dem Schalkespiel noch in der Reha befindet und es sich erst am Samstag entscheidet ob er zum Einsatz kommen kann. Starker Kritik musste sich Beck der Woche über auch über seine Leistungen auf Schalke aussetzen.
Stani sieht Beck-Situation entspannt
Stanislawski: "Wir gehen bei ihm kein Risiko. Ich sehe die Situation jedoch enspannt, da wir mit Fabian Johnson und Andreas Iberstberger weitere Optionen für die rechte Außenbahn haben." Im Heimspiel fordert er von seiner Mannschaft, dass sie die vielen einfachen Fehler, wie beim letzten Auswärtsspiel auf Schalke, endlich abstellt. " In unseren Leistungen ist ein ständiges Auf und Ab festzustellen. Wir fangen zu schnell an zu wackeln. Wir müssen in unserem Spiel ruhiger werden, dürfen nicht zu hektisch oder panisch nach Rückständen reagieren", fordert er von seiner Mannschaft mehr Ruhe in das 1899-Spiel zu bringen.
Compper-Kritik fiel für ihn zu heftig aus
Für Abwehrspieler Marvin Compper liegt eine Erklärung der schwankendenn Leistungen darin, dass Hoffenheim nach wie vor zu den jüngsten Mannschaften in der Bundesliga zählt. "Gerade auswärts machen wir oft doofe Fehler und bringen uns um den eigenen Lohn unserer Arbeit", meint Compper. Auf die heftige Kritik gegenüber seiner Person, nach seinem Elfmeterfoul, hat er keine Erklärung. "Die Kritik kam nur von aussen auf, innerhalb der Mannschaft kamen keine Vorwürfe", meinte Compper.
Konkurrenzkampf im Team ist wichtig
Mit derzeit 20 gesunden Spielern hat Trainer Stanislawski vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserlautern die Qual der Wahl für seine Aufstellung. "Für den internen Konkurrenzkampf ist dies unheimlich wichtig und es ist nur legitim, dass die Spieler, die bislang im zweiten Glied standen nach dem "Negativ-Erlebnis Schalke" alle richtig Gas geben," freut sich Stani über die Konkurrenzsituation in seinem Team. Der Trainer schloss es auch überhaupt nicht aus, dass es auf der ein oder anderen Position Veränderungen in der Startelf für das Heimspiel geben wird.
Schwierige Heim-Aufgabe gegen Kaiserslautern
Eine schwierige Heim-Aufgabe sieht der Trainer gegen den 1. FC Kaiserlautern: "Nur mit gutem Passspiel können wir den Abwehrriegel der Pfälzer knacken. Wir müssen druckvoll und mit der nötigen Sorgfalt zu Werke gehen, damit wir nicht in die gefährlichen FCK-Konter laufen." Stanislawski war beim letzten Auswärtsspiel der Pfäzer beim Hamburger SV vor Ort und hat den verdienten Punktgewinn (1:1) live miterlebt. Es hätten auch drei Punkte für Kaiserslautern sein können, deshalb wird Stani sein Team gewiss mit der richtigen Einstellung und Motivation ins Spiel schicken.