
Der Ausfall von Sturmführer Hans Pascu trug ebenfalls zur Umstellung bei. „Nach seinem erlittenen Wadenbeinbruch im Heimspiel gegen Kulmain wird uns Pascu in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen“, bedauerte Wagner den Ausfall seines Angreifers. Der einzige Wehrmutstropfen für den VfB Bach in einer bislang äußerst erfolgreich gespielten Rückrunde. Auch in Hainsacker ließ die Wagner-Elf nichts anbrennen und setzte konsequent ihr Spielsystem durch. Bereits nach zehn Minuten lief Gregor Kazanowski frei auf SpVgg-Schlußmann Wolfrum zu, fand in ihm aber seinen Meister. Die 1:0 Führung besorgte dann Oskar Paluch in der 32. Minute, als er einen Zintl-Eckball per Direktabnahme ins Nezt bugsierte. Glück für die Schneider-Elf, als Florian Bley freie Bahn auf des Gegners Tor hatte, kurz vor dem Strafraum aber noch von einem Abwehrspieler umgerissen wurde. (42.)
Nach dem Wechsel forcierten die Heimelf jetzt etwas ihre Offensivbemühungen, ohne wirklich gefährlich zu werden. Im Gegenteil, das mögliche 2:0 vergab auf der Gegenseite Kazanowski, als er erneut freistehend vor Wolfrum scheiterte und auch Benjamin Eckerts Nachschuß auf der Torlinie abgewehrt wurde (53.) Dann kam der große Auftritt von Mirko Zlatanov, der innerhalb von zwölf Minuten dreimal traf. Von Oskar Paluch in die Gasse geschickt, überlistete Zlatanov trickreich Keeper Wolfrum und schob überlegt zum 2:0 ein. (58.) Im Anschluß an einem Freistoß erzielte Zlatanov seinen zweiten Treffer (66.) und machte mit einem verwandelten Foulelfmeter den Hattrick perfekt (70.) Zuvor war Benjamin Eckert von Stefan Wolfrum von den Beinen geholt worden. Nach Spielschluß zog Stefan Wagner den Hut vor seinen Mannschaft: „Imponierend, wie mein Team momentan auftritt. Wir präsentieren uns seit Wochen lauf- und spielstark, lassen aus dem Spiel heraus dem Gegner wenig Chancen zu“.