2025-12-17T10:26:01.779Z

Vereinsnachrichten
Der VfB Oldenburg, hier Conrad Azong im Spiel  gegen den VfL, trifft am Sonntag auf den BSV Rehden. Christian Ahlers
Der VfB Oldenburg, hier Conrad Azong im Spiel gegen den VfL, trifft am Sonntag auf den BSV Rehden. Christian Ahlers

Auf VfB wartet erster Härtetest

Den Auftakt in die neue Saison hatten sich der VfB Oldenburg und der BSV Rehden wohl etwas anders vorgestellt.
Bereits in der ersten Pokalrunde des Niedersachsenpokals stehen sich an diesem Sonntag (15 Uhr) die beiden Fußball-Regionalligisten in Rehden auf dem Sportplatz in den Waldsportstätten gegenüber. Beide Teams müssen nun beweisen, wie gut die Trainingseinheiten genutzt wurden, um auch gleich die erste Pokalrunde erfolgreich zu überstehen.

VfB-Trainer Dietmar Hirsch kann bei der Mannschaftsaufstellung, bis auf die beiden Langzeitverletzten Antti Mäkijärvi und Fabio Grigoleit, aus dem Vollen schöpfen. "Bei der einen oder anderen Position werde ich noch das Abschlusstraining abwarten", so der Trainer. Hirsch ist sich um die Schwere der Aufgabe in Rehden bewusst: "Der BSV wird natürlich alles daran setzen, das Spiel für sich zu entscheiden und versuchen, den Heimvorteil zu nutzen."

Eine gewisse Brisanz ist der Begegnung zudem auch nicht abzuschreiben. Denn mit Stephan Ehlers steht zur neuen Saison ein Coach an der Seitenlinie, der zuvor sehr erfolgreich die U19 des JFV Nordwest trainiert hat und auch schon für den Trainerstab des VfB im Gespräch war. Als Co-Trainer konnte der BSV zudem mit Nils Grape einen weiteren Trainer des JFV verpflichten.

Die Oldenburger Fans, auf deren Unterstützung Hirsch setzt, werden sich an viele neue Namen gewöhnen müssen. Zur neuen Saison fand beim VfB Oldenburg ein großer Umbruch statt. "Das war von uns auch so gewollt", sagte Hirsch, "auch wenn wir natürlich den einen oder anderen Leistungsträger gern gehalten hätten, mussten wir aber der Situation Tribut zollen, dass für einige Spieler Beruf und Training nicht vereinbar waren."

Mit dem 29-jährigen Torwart Patrick Nettekoven konnte der VfB einen erfahrenen Spieler an die Hunte holen, der der Abwehr den nötigen Rückhalt geben soll. So geht der VfB-Trainer auch in erster Linie davon aus, dass aus einer gesicherten Defensive und einem geordneten Mittelfeld heraus zielstrebige Offensivattacken mit möglichst optimalen Torerfolgen erfolgen werden.

Mit der Aussicht auf ein Heimspiel in der zweiten Pokalrunde werden sich beide Regionallisten wohl einen hart umkämpften Fight liefern. Der nächste Gegner wäre der Sieger der Begegnung Vorwärts Nordhorn gegen den SV Meppen.

Aufrufe: 023.7.2016, 09:31 Uhr
Wolfgang WittigAutor