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Ligavorschau

Auf die eigenen Stärken besinnen

Spitzenspiel am Wasserwerk +++ DJK Vilzing möchte beim Kracher in Weiden nicht leer ausgehen

von rd · 02.03.2012, 13:32 Uhr · 0 Leser
Im Hinspiel hatten Filip Trantina und seine Kameraden verdient die Nase vorn im Duell gegen die SpVgg 2010
Im Hinspiel hatten Filip Trantina und seine Kameraden verdient die Nase vorn im Duell gegen die SpVgg 2010

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Für die Bezirksoberligaelf der DJK Vilzing geht es nun endlich wieder los, nach zwei Spielabsagen steht morgen das erste Punktspiel auf dem Programm. Auf die Elf von Trainer Sepp Beller wartet gleich ein echter Kracher, denn die Huthgartenkicker reisen zur SpVgg Weiden, einer wenn nicht der heimstärksten Mannschaft der Liga.
Die Austragung der Partie gilt als gesichert, die Schwarzgelben werden also morgen in die Mission Landesligaaufstieg starten (Anstoß 15:00 Uhr). Dabei ist Coach Sepp Beller gar nicht so unglücklich darüber, dass es gleich gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga geht, "wir wissen nach dem Spiel auf jeden Fall wo wir stehen, und vor allem wird kein Spieler den Auftakt auf die leichte Schulter nehmen", gab sich der erfahrene Übungsleiter im Rahmen der abschließenden Mannschaftssitzung gewohnt realistisch. Dass die Weidener, die sich durch einen überragenden Auswärtserfolg in der Vorwoche auf den zweiten Tabellenplatz katapultiert haben, um die Favoritenrolle nicht herum kommen, ist unbestritten, auch wenn im Hinspiel die DJK knapp mit 2:1 die Oberhand behalten hatte. Die Wasserwerkler gehen nach dem Trainerwechsel im Winter mit einer völlig neuen Euphorie ins Rennen, der neue Coach Christian Stadler ließ schnell seine Handschrift erkennen. Denn die Truppe um die Goalgetter Hegenbart und Ferstl hat ihre Stärken zweifelsohne in der Offensive, Trainer Christian Stadler setzt voll auf diesen Trumpf und lässt zwischenzeitlich sogar mit vier nominellen Stürmern agieren. Denn seit auch Ex-Regionalligakicker Ralf Egeter nach seinem Kreuzbandriss wieder fit ist, hat Stadler im Angriff die Qual der Wahl. Der ehemalige Etzenrichter machte daraus aber eine richtige Waffe, indem er neben den drei Spitzen Hegenbart, Ferstl und Zeitler seinen Führungsspieler Ralf Egeter hinter den Spitzen nominierte. Die Erfolge sprechen bislang für sich, Tore fallen bisweilen wie reife Früchte am Wasserwerk. Genau hier gilt es aber für die DJK am morgigen Samstag anzusetzen, die schwarzgelbe Defensive um David Romminger darf die Angriffsmaschinerie der Wasserwerkler erst gar nicht ins Rollen kommen lassen. Dass dies gar nicht so unrealistisch ist, darauf schwor Coach Sepp Beller seine Schützlinge auf der Mannschaftssitzung ein, denn genau darin liegt eigentlich die große Stärke der Schwarzgelben. "Wir können uns spielerisch nicht mit den drei Topteams der Liga messen, wir haben aber andere Stärken, mit denen wir jeder Mannschaft Paroli bieten können, wenn wir diese Stärken in die Waagschale werfen", gab sich Beller im Vorfeld kämpferisch. "Wenn dann unterm Strich in Weiden ein Punkt zu Buche steht, wäre das ein großer Erfolg für uns", formulierte der Lohamer in Diensten der DJK das Ziel für den morigen Auftakt in die Restsaison relativ klar. Welche Startformation den angestrebten Zähler morgen aus Weiden entführen soll, darüber ließ er auf der Mannschaftssitzung noch nichts verlauten, es bleibt also bis kurz dem Spiel das ein oder andere Fragezeichen hinter zwei bis drei Positionen. Unabhängig davon aber, wer auflaufen wird, die Huthgartenkicker werden sich auf einen heißen Tanz einstellen müssen. Seidl, Niebauer & Co. wollen sich aber mit allen zur Verfügung stehende Mitteln gegen die sie schwarzblaue Offensivpower stemmen, einmal mehr wird gefragt sein, über eine kompakte und aggressive Defensivleistung den Weg zum Erfolg zu finden. Dass die Beller-Schützlinge dann auch immer wieder durch schnelle Gegenangriffe zu zahlreichen eigenen Torchancen kommen, darauf hofft Coach Beller auch morgen. Dass dies nicht der Fall ist, wenn man sich frühzeitig den Schneid abkaufen lässt, mussten die Schwarzgelben vor Wochenfrist im letzten Test gegen Kötzting erkennen, daraus haben Sturmführer Michael Müller und seine Mannen hoffentlich ihre Lehren gezogen.

DJK Vilzing: Riederer, Kristoffy, Niebauer, Raki, Romminger, Koszora, Berger, Groß, Kufner, Seidl, Vogl, Trantina, Müller, Hamberger, Ambrus, Wagner