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Samstag 18.03.17 06:00 Uhr|Autor: Mario Luge440
F: Schlitz

Auf dem richtigen Weg

EINTRACHT Wunderlich warnt vor Ludwigshafen und plädiert für Geduld +++ Hulsey wieder in Startelf?

BAD KREUZNACH. Es gibt Fußballspiele, die kann man gewinnen. Und es gibt die Partien, die muss man gewinnen. In die zweite Kategorie fällt das Verbandsliga-Duell, das die Bad Kreuznacher Eintracht vor der Brust hat. Am Sonntag um 15 Uhr geht es beim Ludwigshafener SC um drei Punkte, die im Abstiegskampf gerne auch mal doppelt gezählt werden. Zählt man die Punkte in der Tabelle, so haben die Kreuznacher aktuell 23 und damit elf mehr als der nächste Gegner.



Für Ludwigshafen ist das Spiel gegen den Aufsteiger von der Nahe fast schon die letzte Chance, sich doch noch einmal an das Mittelfeld der Verbandsliga heranzuhangeln. Dass der LSC noch einmal alles probieren will, zeigte er in den ersten beiden Partien, als man sowohl beim 3:3 in Mombach als auch beim 2:4 in Bingen wenigstens eine Halbzeit die Gegner vor große Probleme stellte. So führten die Pfälzer 3:0 und 2:0, um Ende dann doch einzubrechen – nur einer von sechs Punkten stand letztlich zu Buche. Hauptanteil am guten LSC-Abschneiden hatte Robert Cristian Moldodeanu; der Winter-Neuzugang vom Landesligisten BSC Oppau markierte vier der fünf Treffer.

Ihn wird die Eintracht am Sonntag im Kollektiv bearbeiten. Es seien wie bereits in den Partien zuvor die Tugenden wie Disziplin, Zweikampfstärke und richtiges Positionsspiel gefragt, betont Thomas Wunderlich. „Ludwigshafen ist ganz schwer einzuschätzen“, warnt der Trainer. „Das macht uns die Arbeit in der Vorbereitung schwer.“

In der Hinrunde hatten die Bad Kreuznacher ihren Gegner ordentlich „bespielt“ allerdings ist aus dem ersten Vergleich nur noch die Hälfte der Mannschaft dabei. Jimmy Umbs, Fabien Spreitzer, Jörg Cevirmeci, Chris Lind und Dominik Schindel standen beim 2:0 im Sommer in der Startelf, haben allerdings inzwischen die SGE verlassen. Der zweifache Torschütze, Tim Hulsey, kam zuletzt von der Bank, ist aber dank starker Trainingsleistungen wieder ein Thema für die Anfangsformation. „Das veränderte Personal zeigt den neuerlichen Umbruch bei uns“, sagt Wunderlich und spannt auch eingedenk dessen den Bogen zur Trainerfrage bei der Sportgemeinde. „Es ist auch deswegen mit dem Vorstand abgesprochen, dass wir uns die Zeit geben und auch nehmen, um eine Entscheidung zu fällen. Ich bin mit jeder Entscheidung einverstanden, die zum Wohle des Vereins ist.“ Also: Die ersten drei Spiele abwarten, dann sehen, ob die SGE im Soll ist.

Im Soll sind auf jeden Fall die Winter-Neuzugänge. Ob Beytullah Kurtoglu, Daniel Pflüger oder Michael Schmuck sie alle haben das SGE-Trainerteam bis dato überzeugt. Auch für Wunderlich ein Hinweis dafür, „dass wir einen guten Job gemacht haben und auf dem richtigen Weg sind.“

Personell kann das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen. Nur hinter dem Einsatz von Jule Wendler (Zerrung) steht ein Fragezeichen.



 
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