
Personell wurde die Mannschaft immer wieder durch Verletzungen wichtiger Spieler entscheidend geschwächt. Gelitten hat vor allem der Offensivdrang bei der Mannschaft aus dem Süchtelner Sportpark. "Ja, momentan lassen wir eine gewisse Durchschlagskraft vermissen", sagt auch Süchtelns Spielertrainer Meurer.
Für Stürmer Andre Küppers ist die Saison mit einem zweifachen Bandscheibenvorfall beendet, seine Rückkehr zudem ungewiss. Tobias Busch, mit neun Treffern Süchtelns Top-Torjäger, zog sich eine Bänderdehnung zu und wurde gegen seinen Ex-Verein 1. FC Mönchengladbach 20 Minuten vor dem Ende eingewechselt. Allerdings setzte der 24-Jährige keine Akzente mehr. Ob er in Nievenheim von Beginn an auflaufen wird, lässt Meurer noch offen: "Es kommt darauf an, was er mir im Training anbietet."
Ediz Pomak (wechselt zur kommenden Saison zum 1. FC Viersen) fällt derweil eher mit durchwachsenen bis schwachen Darbietungen auf. "Was aber daran liegt, dass er die gesamte Vorbereitung nicht zur Verfügung stand", sagt Meurer. Und so beorderte der 26-Jährige im Spitzenspiel gegen Mönchengladbach Fanta Diane (Mittelfeld) in die Sturmspitze.
Trotz seiner bislang sechs Saisontore gelang dem ASV kein weiterer Treffer. Zu allem Überfluss fällt auch Defensivspieler Florian Band mit einer Zerrung aus. Sein Einsatz in Nievenheim ist ungewiss. Aus diesem Grund greift man beim ASV wieder auf die A-Jugendspieler zurück.
Bis zum Saisonende wird es wohl auch so bleiben. Da fällt es schwer, an einen durchaus noch möglichen Oberliga-Aufstieg zu glauben. Denn der ASV darf sich als Tabellenzweiter keinen Ausrutscher mehr erlauben, sondern muss vielmehr alle verbleibenden vier Spiele gewinnen. Und darauf hoffen, dass der Tabellenführer VfB Hilden – der in der neuen Saison wohl vom Ex-Profi Thorsten Legat trainiert wird – patzt. "Unser Anspruch ist es, Erster zu werden", sagt Meurer. Jetzt müssen den Worten nur noch Taten folgen.