
Das plakative Kürzel "ASC" wird in der unteren Rundung des Emblems aufgelöst: Anatomie-Sport-Club. In der Mitte visualisiert eine Grafik den Gebäudekomplex im Neuenheimer Feld, in dem der Verein von Forssmann, Rupp & Co. 1978 gegründet wurrde. Sie abstrahiert in readuzierter Form die charakteristischen Elemente des Gründungsgebäudes mit der Nummer 307 (siehe beigefügtes Foto).
Den ersten kreativen Anstoß und Entwurf zu einem neuen Vereinswappen gaben übrigens zwei Akteure aus der ersten Mannschaft: Yves Hillger (inzwischen beim Landesligisten ASV/DJK Eppelheim) und der langjährige Führungsspieler Patrick Helten. Nach einem mehrstufigen angeregten Diskussions- und Layoutprozess hat der ASC-Vorstand die beigefügte Lösung einvernehmlich verabschiedet. Auch Wolf-Georg Forssmanns (Foto 2. v. rechts) und seine Gründerkollegen Dr. Walter Herzog (links) und Dr. Luz Kostrzewa (rechts) sind von dem neuen Vereinswappen sehr angetan. Das vom erfahrenen Grafikdesigner Eugen Wachter professionell gestaltete neue ASC-Logo werden wir ab sofort in den einschlägigen On- und Offline-Medien, bei neuen Trainingsanzügen, Trikots, Schildern, Aufklebern etc. konsequent einsetzen.
Am Sonntag zur Highnoon-Zeit um zwölf Uhr mittags spielte der ASC Neuenheim in Hohensachsen an der Bergstraße gnadenlos das Lied vom Tod. Mit 0 : 5 Toren schossen die Anatomen den Zweitplatzierten der Kreisklasse A Mannheim vom gut bespielbaren Kunstrasenplatz. Erst eine Woche nach dem Vorbereitungsbeginn präsentierte die Mannschaft von Trainer Alexander Stiehl sich schon erstaunlich reif, spiel- und lauffreudig. Einen abgeklärten Eindruck hinterließ bei seiner ASC-Premiere Neuzugang Caner Tilki. Der 24jährige Ex-Kapitän des FC Schatthausen zog mit seiner Ruhe am Ball, Zweikampfstärke und Übersicht im defensiven Mittelfeld die Fäden. Mit einem kapitalen 20-Meter-Hammer in der 19. Minute erwies sich der sympathische "Neue" auch als versierter Schusstechniker. Zwei Minuten später verwandelte der "His Airness" Tim Friesendorf einen straffen Eckball seines Abwehrkollegen Vincenzo Terrazzino zur verdienten 0 :1-Führung. Kurz darauf erhöhte Florian Kohlmann mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 0 : 2-Pausenstand (34.).
Nach dem Wechsel schaltete der ASC einen Gang zurück, behielt aber trotzdem jederzeit die Kontrolle über die flotte Partie. ASC-Torwart Dominic Treiber, soeben 20 Jahre jung geworden, hatte wenig zu halten, tat dies aber sorgfältig und sicher. In der letzten Viertelstunde schaltete die schnelle Eingreiftruppe aus Heidelberg nochmals den Turbo ein. 75. Minute: Eckball des impulsgebenden Kapitäns Boris Gatzky: Famoser Kopfball von Tim Friesendorf in den rechten Sachsenwinkel: 0 : 3. 79. Minute: Pass von Florian Wörner auf Namensvetter Florian Kohlmann, Schuss ins Eck: 0 : 4. 80. Minute: Feiner Pass von Boris Gatzky auf Florian Kohlmnann, eiskalter Abschluss: 0 : 5. Der technisch keineswegs schwache Mannheimer Aufstiegsanwärter von Trainer Frank Schüssler wurde letztlich ein wenig unter Wert geschlagen.
Nach dem Spiel gab ASC-Vorsitzender Dr. Werner Rupp in einer knappen Kabinenansprache bekannt, dass der ASC-Trainer auch in der nächsten Saison Alexander Stiehl heißen wird. Der Vertrag wurde per Handschlag vertrauensvoll verlängert (siehe Foto). Eine Pressemeldung wird noch folgen. Die nächsten Testspiele bestreitet der ASC Neuenheim auf dem Fußballcampus an der Tiergartenstraße am Mittwoch, dem 4. Februar,um 19.00 Uhr gegen den Landesliga-Spitzenclub TSV Wieblingen und am Samstag. dem 7. Februar, um 16.00 Uhr gegen den Mannheimer Kreisligisten SV Schriesheim. Die weiteren Testspieltermine und aktuelle Infos findet Ihr wie immer auf www.asc-neuenheim.de.