
SpVgg Vohenstrauß - SV Sorghof 1:2 (0:1)
Die Gäste begannen druckvoll und hatten in den ersten 35 Minuten etwas die Oberhand. Zu zerfahren war hier noch das Spiel auf Seiten der Vohenstraußer. Bereits in Minute elf kam ein SVler nach verunglückter Abwehr zu einem sehenswerten Weitschuss, der jedoch knapp am Pfosten vorbei ging. Sorghof drückte enorm weiter und nach einer viertel Stunde griffen sie mit einem langen Ball an, der TW Kederer aus seinem Kasten zwang. Dieser klärte zwar zunächst, doch ein Gästespieler flankte den Ball postwendend wieder hoch in den Strafraum, wo Hagerer goldrichtig stand und gekonnt ins Tor verlängerte. Danach brauchte die SpVgg zwar noch ein wenig, fing sich jedoch und konnte nun ihrerseits das Spiel in den Griff bekommen. Bis zur Pause änderte sich nichts am Ergebnis. Nach Wiederanpfiff verstärkte die Heimelf ihre Bemühungen noch einmal und der eingewechselte Pfab schoss aus spitzem Winkel den Ausgleich. Dem vorangegangen war ein Pass von Neidhardt nach außen auf Ertl, welcher im ersten Versuch noch an TW Damiano scheiterte, ehe der Ball zu Pfab kam. In der Folgezeit musste Damiano noch öfter für seine Vorderleute klären, meist durch sein gutes Mitspielen und Herauslaufen. Mitten in dieser Drangphase kamen die Gäste zum Siegtreffer. Ein schneller Konter konnte zunächst von der SpVgg-Abwehr abgefangen werden, man brachte den Ball jedoch nicht aus der Gefahrenzone. Ein Querschläger von Dobmayer ging schließlich Richtung eigenes Tor und wiederum Hagerer brauchte nur noch seinen Kopf hinhalten. Trotz intensiver Bemühungen schafften die Hausherren den Ausgleich nicht mehr. Sorghof hatte sogar noch die Möglichkeit durch Konter das Ergebnis auszubauen, scheiterten jedoch im Abschluss. Ein Remis wäre wohl gerecht gewesen, einmal mehr war der Toptorschütze Hagerer jedoch das Maß der Dinge und verhalf seiner Mannschaft zum Sieg. (ggr)
1. FC Schwarzenfeld - SV TuS/DJK Grafenwöhr 3:0 (1:0)
Die Niederlage in der Vorwoche in Vohenstrauß hatte keine gravierenden Auswirkungen auf die Leistungsbereitschaft der Schwarzenfelder Mannschaft. Im Heimspiel gegen den SV Grafenwöhr musste sich der Tabellendritte nicht besonders anstrengen, um mit 3:0 zu gewinnen. Allerdings war die Sache nicht ganz so klar, wie es das Ergebnis aussagt. Zunächst war es ein beiderseitiges Abtasten, obwohl der 1. FC Schwarzenfeld druckvoll begann. Gleich der erste gelungene Angriff brachte in der 10. Minute den Führungstreffer durch Maximilian Ferstl, der eine Vorlage von Bernd Heinisch verwertete. Danach verflachte das Spiel, klare Möglichkeiten blieben aus. Von den Gästen gab es nicht viel zu sehen, sie machten höchstens bei Standards auf sich aufmerksam, allerdings ohne eine größere Gefahr herauf zu beschwören. Seitens der Heimelf prüfte Philipp Fischer den Gästekeeper mit einem Weitschuss.
Kurz nach dem Seitenwechsel durchkreuzt der schnelle Treffer zum 2:0 durch Thomas Bayerl dem Gastgeber die Hoffnungen. Ein Freistoß aus 30 Metern, der an Bernd Heinisch verursacht worden war, landete unhaltbar im Netz. Grafenwöhr wurde anschließend stärker und hätte sogar verkürzen können, doch selbst aus kürzester Entfernung trafen die Gäste nicht. Schwarzenfeld verwaltete den Vorsprung ohne größere Mühen. Bei Torchancen für Johannes Frey oder Maximilian Ferstl hätte die Vorentscheidung fallen können. Der SV Grafenwöhr gab sich noch nicht geschlagen, er zeigte in läuferischer Hinsicht gute Ansätze, war aber vorne zu wenig durchschlagskräftig. Als Maximilian Ferstl in der 81. Minute nach einem mustergültig vorgetragenen Angriff das 3:0 erzielte, war die Partie gelaufen. (sho)
SC Luhe-Wildenau - SV Kulmain 0:2 (0:1)
Der SV Kulmain lässt sich auch von Tabellenschlusslicht SC Luhe-Wildenau nicht aus der Erfolgsspur werfen und feierte am Samstag einen ungefährdeten 2:0 Erfolg. Luhe-Wildenau zeigte sich defensiv zwar stabiler als noch gegen Wernberg, hatte über die ganze Spielzeit offensiv aber keine nennenswerte Möglichkeit.
Die Gäste durften bereits nach sechs Minuten die Führung bejubeln. Philip Materne wurde im Strafraum mit einem hohen Ball angespielt und spitzelte die Kugel am herauseilenden Kessler vorbei ins Tor. Auch im weiteren Spielverlauf war Kulmain die dominierende Mannschaft, zeigte aber Schwächen im Abschluss. So verpassten Reger (16., 44.), Dumler (26.) und Kastner (28.) gute Chancen auf das 2:0. Die zweite Halbzeit war lange eine ereignisarme Angelegenheit. Die einzige nennenswerte Chance hatte Manuel Griener mit einem Kopfball aus kurzer Distanz (68.) Danach wurde es aber turbulent. In der 76. Minute sah Miloslav Bednarik die rote Karte wegen eines Foulspiels. Diese Entscheidung war allerdings deutlich zu hart. Das Foulspiel selbst war nur gelbwürdig und als Notbremse kann dieses Foul auch nicht gewertet werden, da drei weitere SC-Verteidiger in die Situation hätten eingreifen können. SC-Trainer Roland Rittner beschwerte sich nach dieser Entscheidung zu lautstark und wurde von Schiedsrichter Mignon auf die Tribüne geschickt. Den resultierenden Freistoß verwandelte Nicolas Pusika direkt zum 2:0 für Kulmain. In der 89. Minute dezimierte sich die Heimmannschaft erneut, als Sascha Wagner nach einem überharten Einsteigen die Ampelkarte sah.
Kulmain kann sich mit diesem Sieg wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, muss aber an der Chancenverwertung arbeiten, denn so viele Möglichkeiten wie in diesem Spiel werden andere Gegner nicht zulassen.
SVSW Kemnath-Stadt - FC Amberg II 0:2 (0:1)
Der Tabellenführer blieb seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 2:0 bei den Schwarz-Weißen. Der FC Amberg II zeigte sich während der gesamten Spieldauer überlegen. Die ballsicheren Giehrl und Hausmann verteilten geschickt die Bälle und die beiden Sturmspitzen Rudert und Devrilen waren immer brandgefährlich. Die keinesfalls enttäuschenden Gastgeber blieben der Linie der letzen Spiele treu und zeigten sich zweikampfstark und kompakt in der Defensive.
Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gästen, viel Ballbesitz war die Folge, zwingend wurde es aber erst, als sich Meyer links durchsetzte und Rudert zur Stelle war, sein Kopfball ging allerdings neben das Tor. Kurze Zeit später hatte Devrilen ebenfalls per Kopf die Chance, ehe Tobi Gradl einen Schuss kurz vor der Torlinie blockte. Devrilen war es auch, der am Pfosten scheiterte. Danach gelang es den Schwarz-Weißen besser ins Spiel zu finden, eroberten viele Bälle, die aber oft leichtfertig vergeben wurden. Nach gut einer halben Stunde war es Devrilen der zum Führungstreffer einschoss. Nach feinem Zuspiel ließ er Winkler keine Chance. Die Kemnather hatten anschließend ihre beste Phase und verlagerten das Spielgeschehen in die Hälfte der Gäste. Chris Ferstl hatte nach einem Riedl-Pass die Chance zum Ausgleich. Er scheiterte jedoch freistehend an Bleisteiner.
Nach der Pause waren die Aktionen der Gäste nicht mehr so zwingend wie zu Beginn des Spiels. Die Schwarz-Weißen hielten mit viel Einsatz dagegen und hatten auch die ein oder andere Schussmöglichkeit. Die Abwehr der Gäste zeigte sich jedoch gut organisiert und ließ wenig zu. Trotzdem versuchten die Gastgeber weiter alles um den Ausgleich zu erzielen. Mitten in dieser Phase des Spiels entschied ein Abspielfehler die Partie. Rudert legte den Ball quer und Devrilen vollstreckte zur Vorentscheidung. Die Kemnather steckten jedoch nicht zurück und versuchten noch einmal alles. Kurz vor Schluss zeigte Schiedsrichter Benjamin Schmidt die rote Karte. Eine durchaus umstrittene Entscheidung in einem ansonsten fairen Spiel. Die letzte Chance hatten die Kemnather, der Freistoß von Marcel Scherl ging aber über das Tor.
Am Ende ein verdienter Auswärtssieg der Gäste, die ihre Ansprüche auf die Meisterschaft untermauerten. Für die Schwarz-Weißen heißt es im Endspurt an das Gezeigte der letzten Wochen anzuknüpfen. Der Glaube an den Klassenerhalt ist weiter vorhanden.
SVSW Kemnath: Winkler, Gradl (32.Holzner), Schottenhammel, Schmidt, Philipp(78. Sebald), Kastl, Togani, Teufel, Scherl, Riedl, Ferstl
FC Amberg II: Bleisteiner, Schmien, Maltsev, Knoll, Giehrl, Rudert, Hausmann, Reinwald, Meyer, Klama, Devrilen
Tore: 0:1 (29.) und 0:2 (74.) Devrilen Ibrahim
Bes. Vor.: Rot (89.) Schmidt (SVSW - rohes Spiel)
Schiedsrichter: Waworka (SC Kleinwinklarn)
Zuschauer: 110
SV Freudenberg - DJK Ensdorf abgesagt
SpVgg Pfreimd - SV Schwarzhofen 5:1 (3:0)
Die SpVgg besiegte in einem auf hohem Niveau stehenden Lokalderby den SV Schwarzhofen verdient mit 5:1 und nahm Revanche für die 1:2 Hinspielniederlage. Das Spiel begannen beide Mannschaften mit hohem Tempo. Pfreimd hatte ein klares Übergewicht an Spielanteilen und klare Möglichkeiten. In der 9. Minute überwand Christian Zechmann den Gästeschlussmann mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0. Der gleiche Spieler erhöhte mit einem überlegten Kopfball über den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Gästeschlussmann zum 2:0. Das 3:0 resultierte aus einer Coproduktion des SpVgg- Spielertrainers Christian Zechmann mit Christian Most in der 36. Minute. Die Gäste konnten sich bis zu diesem Zeitpunkt keine einzige Chance gegen die gut stehende SpVgg-Abwehr erarbeiten. Nach der Pause war Pfreimd in den ersten Minuten nicht bei der Sache. Dies nützten die nicht aufsteckenden Gäste zum 3:1 in der 47. Minute durch Christoph Danner. Pfreimd spielte nach diesem Weckruf wieder konzentriert weiter. In der 73. Minute erhöhte Michael Prey mit einem Heber über dem zu weit vor dem Tor stehenden Gästeschlussmann Joseph Böhm auf 4:1. Den Torreigen beendete Andreas Lorenz in der 91. Minute zum 5:1 nach schöner Vorarbeit von Spielertrainer Christian Most Bei besserer Chancenauswertung wäre ein höheres Ergebnis möglich gewesen. Das Spiel wurde noch überschattet von der schweren Verletzung vom Kevin Lösch am Knöchel in der 85. Minute. (mbc)
SC Katzdorf - TSV Detag Wernberg 4:0 (3:0)
Vor einer stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern hatten die Gäste aus Wernberg von Anfang an Probleme mit dem hohen Tempo der Katzdorfer mitzuhalten. Schnell vorgetragene Angriffe der Gastgeber führten schließlich bereits in der elften Minute zur 1:0 Führung durch Niedermayer. Anschließend forcierten die Gäste ihre Angriffsbemühungen um zum Ausgleich zu kommen. Dadurch boten sich den Katzdorfern Möglichkeiten zum Konter. Genau diese Konter führten in der 29. Min. durch Wagener und in der 36. Min. durch Florian Mulzer zum 3:0 Halbzeitstand. In der zweiten Halbzeit machten die Gäste Druck, doch eine sichere Katzdorfer Abwehr ließ keine nennenswerten Torchancen zu. Die Stürmer des Gastgebers versuchten ihr Glück in Konterangriffen. In der 73. Min. wurde schließlich dem SC ein Foulelfmeter zugesprochen, den Florina Mulzer zum 4:0 Endstand verwandelte. In der 78. Min. erhielt zu allem Übel für die Wernberger ihr Torwart Buchberger wegen einer Notbremse die rote Karte. Der Sieg der Katzdorfer ist auch in dieser Höhe verdient.
SC Katzdorf: Manuel Baumann, Lehnerer, Reil, Mayer (77. Patrik Galli), Franco Galli (73. Pösl), Wagner, Christian Mulzer, Baringer (59. Klöden), Niedermayer, Florian Baumann, Florian Mulzer