
Der fußballverrückte Coach lockte zudem den tschechischen Klassefußballer Tomas Sleza zu den SVlern, ferner kehrten höherklassig erprobte Kicker wie Stefan Lehner, Marcel Biller und Matthias Biebl heim. "Es hat sich einiges getan bei uns und wir wollten in der A-Klasse vorne mitspielen. Dass es so gut läuft, war aber nicht abzusehen", sagt Fußballchef Schreiner. Nach fünfzehn Spieltagen sind Biereder, Schöller und Kameraden immer noch ungeschlagen und ließen erst zwei Unentschieden zu. "Vater des Erfolgs" ist zweifelsohne Karl Pleintinger. Der erfahrene Chefanweiser formte innerhalb kürzester Zeit ein funktionierendes Team. "Karl hat aus den vielen Neuzugängen und den verbleibenden Spielern rasch eine homogene und spielstarke Einheit zusammengebracht. Er leistet erstklassige Arbeit bei uns", lobt der SV-Spartenboss seinen Trainer.
59 Tore hat der offensivstarke Herbstmeister schon erzielt - auf der Gegenseite musste Keeper Ales Valenta erst siebenmal hinter sich greifen. Mit dem SV Bischofsreut, der nur vier Punkte weniger als der Primus aufweist, hat man aber einen hartnäckigen Verfolger. Beim Rangzweiten muss der Leader gleich zum Frühjahrsauftakt ran. "Das ist natürlich eine ganz wichtige Partie", weiß Christian Schreiner, der aber viel Optimismus verbreitet. "Wir fahren mit viel Respekt nach Bischofsreut, aber wir werden gut gerüstet sein. Die Mannschaft bereitet sich bereits seit ein paar Wochen sehr intensiv auf die Rückrunde vor." Mit einem Sieg beim ärgsten Verfolger könnte man schon eine Vorentscheidung herbeiführen. Die SV-Ziele sind aber so und so klar definiert. "Wir wollen aufsteigen", erklärt der Abteilungsleiter unmissverständlich. Sollte der anvisierte Sprung in die Kreisklasse klappen, dann will man personell auf alle Fälle nachbessern. "Es gibt noch ein paar Spieler aus unserem Ort, die momentan bei anderen Vereinen spielen. Diese Akteure zurückzuholen ist unsere Wunschvorstellung", so Schreiner.