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Relegation

Aicha kämpft um Bezirksligazugehörigkeit

Traditionsverein will gegen den SV Landshut-Münchnerau Abstieg in die Kreisliga abwenden

von Thomas Seidl · 06.06.2012, 16:13 Uhr · 0 Leser
Der SV Aicha v.W. will gegen den SV Landshut-Münchnerau den drohenden Abstieg abwenden F: Martina Schuster
Der SV Aicha v.W. will gegen den SV Landshut-Münchnerau den drohenden Abstieg abwenden F: Martina Schuster
Auf Bezirksebene steht am Donnerstag (17Uhr) das letzte Entscheidungsspiel auf dem Programm. In Oberpöring stehen sich der Ost-Bezirksligist SV Aicha v.W. und der Landshuter Kreisligavizemeister SV Landshut-Münchnerau gegenüber und kämpfen um den letzten freien Bezirksligaplatz.

Aicha muss erneut ohne seinen Trainer auskommen - wie bereits im ersten Relegationsmatch gegen FC Untermitterdorf werden Andreas Lindner und Sturmführer Mario Köppl das Team betreuen, weil Chefanweiser Wolfgang Schiller im Urlaub verweilt. Die Stimmung bei den Ohetalern ist dennoch glänzend. "Wir haben gegen Untermitterdorf eine ansprechende Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Gegen Landshut-Münchnerau wollen wir nun für ein Happy End sorgen", erklärt SVA-Fußballchef Christian Breit, der aber mit einer ganz unangenehmen Aufgabe rechnet. "Der Gegner hat nicht umsonst seine ersten beide Spiele gegen Aiterhofen und Gottfrieding gewonnen. Neben Spielertrainer Cafariello können mehrere Akteuere höherklassige Erfahrung vorweisen." Mit Abwehrchef Thomas Jungwirth, der ebenfalls in den Urlaub aufgebrochen ist, fehlt ein wichtiger Mann, der aber aus privaten Gründen schon gegen Untermitterdorf passen musste. In der Mannschaftsaufstellung wird es voraussichtlich keine Änderungen geben.

SV Aicha v.W. hofft auf "Happy End".

Im Lager von Landshut-Münchnerau ist man bisher mit dem bisherigen Relegationsverlauf sehr zufrieden. Die Kontrahenten Aiterhofen und Gottfrieding konnten in die Schranken verwiesen werden. "Wir hatten in beide Spielen das notwendige Glück auf unserer Seite, haben aber gegen die starken Gottfriedinger sehr diszipliniert gespielt und unsere Möglichkeiten eiskalt ausgenutzt", bilanziert Spielercoach Beppo Cafariello, der sich seit der Aiterhofen-Partie mit einer Oberschenkelverletzung herumplagt. Der 35-jährige Ausnahmefußballer wird aber wohl auf die Zähne beißen und auflaufen können. Den Bezirksligisten Aicha sieht man vor dem allesentscheidenden Vergleich deutlich im Vorteil. "Die Erfahrung und Klassenzugehörigkeit spricht eindeutig für Aicha. Wir werden defensiv ausgerichtet in das Spiel gehen und vielleicht gelingt uns ja erneut eine Überraschung", hofft Cafariello, der neben den Langzeitausfällen Roland Berger, Thomas Hartl und Sebastian Linseis, auch ohne Abwehrrecke Markus Inderst planen muss.