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Ligavorschau

Absagen bei den Führenden

Lali Nord: Spannung im Abstiegskampf +++ U.a. Frohnlach-, Sand- und Selbitz-Spiel abgesagt

von Thomas Popp · 25.11.2010, 09:57 Uhr · 0 Leser
Die Höchberger (re.) wollen drei Punkte aus Hollfeld entführen. F: Meier
Die Höchberger (re.) wollen drei Punkte aus Hollfeld entführen. F: Meier

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Die Landesliga Nord startet in den 21. und letzten Spieltag vor der Winterpause. Besonders eng geht es im Abstiegskampf zu, alle betroffenen Teams bekommen es mit Gegnern aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. Die abgesagten Spiele sollen nächste Woche nachgeholt werden.

Im dünn besiedelten Mittelfeld der Liga kommt es zum Duell zweier Verlierer der letzten Woche. Der SV Memmelsdorf (9.) empfängt den TSV Neudrossenfeld (11.). Während der SVM im gesicherten Mittelfeld mit Tendenz nach oben steht, muss der TSV nach acht Spielen ohne Sieg den Blick in den Rückspiegel werfen. Ob die Trendwende ausgerechnet beim heimstarken SVM gelingt? Im Hinspiel fieselte Memmelsdorf den Oberfränkischen Rivalen mit 4:0 ab. (Spiel abgesagt)

Völlig befreit Aufspielen kann der starke Aufsteiger DJK Don Bosco Bamberg (6.) gegen den Mitaufsteiger vom TuS Frammersbach (17.). Die Bamberger brachten vor Wochenfrist dem souveränen Tabellenführer Frohnlach beinahe die erste Saisonniederlage bei. Mit dem vierten Heimsieg in Folge geht vielleicht noch etwas im Rennen um den begehrten zweiten Platz. Der TuS zählt zu den Sorgenkindern der Liga, gegen den Mitkonkurrenten ASV Hollfeld gab man letztens eine 3:1 Führung in Überzahl noch aus der Hand. Spielertrainer Alex Kirsch wird froh über die anstehende Winterpause sein.

Für den FC Viktoria Kahl (13.) geht es in erster Linie darum sich für die 0:5-Klatsche beim Schlusslicht in Aubstadt zu rehabilitieren. Außerdem kann mit einem Dreier der Abstand zu den gefährdeten Plätzen gehalten oder gar vergrößert werden. Die FT Schweinfurt (8.) meldeten sich nach einer Schwächephase im Oktober und zwei witterungsbedingten Absagen mit einem 3:0 Heimsieg gegen Alemannia Haibach zurück. Die letzten vier Aufeinandertreffen der beiden Landesliga-Dinos gewann jeweils die Heimmannschaft.

Einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen musste der 1. FC Sand (4.) hinnehmen. Beim abstiegsgefährdeten ASV Rimpar setzte es eine 2:4-Schlappe. Im Heimspiel gegen den 1. FC Burgkunstadt (12) gilt es sich mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr zu verschaffen. Der Aufsteiger aus Burgkunstadt stand bis dato in dieser Saison noch nicht auf einen Abstiegsplatz, momentan hat man noch zwei Punkte Vorsprung auf den Schleuderplatz. Coach Peter Reichel wäre sicherlich mit einem Punkt zufrieden. Das Hinspiel ging mit 4:0 klar an die Unterfranken aus Sand. (Spiel abgesagt)

David gegen Goliath heißt es am Samstag bei den Würzburger Kickers (3.) bei denen der TSV Aubstadt (18.) gastiert. Die Kickers haben nach der Niederlage gegen Selbitz mit einem ungefährdetem 3:0 in Neudrossenfeld reagiert. Mit einer konzentrierten Leistung sollte der FCWK seine Anhänger mit einem Sieg in die Winterpause entlassen. Die Aubstädter sendeten letzte Woche mit ihrem 5:0-Heimsieg ein deutliches Lebenszeichen an die Konkurrenz im Abstiegskampf. Mit sechs Punkten Rückstand ist nun wieder einigermaßen Licht am Ende des Tunnels zu erkennen.

Keinen Deut leichter hat es die FVgg Bayern Kitzingen (16.) gegen den VfL Frohnlach (1.). Der letzte Sieg der Bayern datiert vom 2. Oktober gegen Memmelsdorf. Danach folgte eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg und zuletzt zwei Spielabsagen. Schon ein Remis gegen den VfL wäre ein Bonuspunkt im Abstiegskampf und als Erfolg zu werten. Der Tabellenführer wankte, fiel aber nicht am vergangenen Samstag gegen Don Bosco Bamberg. Mit einem Sieg in Kitzingen könnte die Kurth-Truppe mit 53 Punkten sogar noch besser Überwintern als in der Saison 07/08 (51 Punkte). Am Ende jener Saison stand dann der souveräne Aufstieg in die Bayernliga fest. (Spiel abgesagt)

Zu einem Nord-West-Derby in Oberfranken kommt es am Samstag in Coburg. Mit einem Punkt Vorsprung rangiert der DVV Coburg (14.) derzeit über dem ominösen Strich. Nach einem kleinen Aufwärtstrend setzte es letzte Woche in Höchberg wieder einen Nackenschlag. Ausgerechnet jetzt kommt mit der SpVgg Selbitz (2.) alles andere als ein schlagbarer Gegner auf die Dr.-Stocke-Anlage. Selbitz spielt bisher eine herausragende Saison, unabhängig vom Spielausgang beim DVV liegt der zweite Tabellenplatz unter dem Weihnachtsbaum der Frankenwälder. (Spiel abgesagt)

Nach zehn Spielen ohne Niederlage erwischte es Samstag die SV Alemannia Haibach (7.) in Schweinfurt mal wieder. Gegner dieses Wochenende am Hohen Kreutz ist der ASV Rimpar (10.). Mit einem Heimsieg kann sich die Alemannia für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. Für den ASV kommt die Pause sicher ungelegen, nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen konnte man sich ordentlich Luft im Abstiegskampf verschaffen. (Spiel abgesagt)

Trotz der prekären Lage scheint die Moral beim ASV Hollfeld (15.) intakt zu sein. In Unterzahl konnte auswärts ein 1:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg umgewandelt werden. Nach drei Heimspielniederlagen in Serie bei einem Torverhältnis von 0:9 muss am Sonntag gegen die TG Höchberg (5.) der Schalter umgelegt werden. Höchberg gehört seit Jahren zu den Top-Teams der Liga und kann seinerseits mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzenplätze halten. (Spiel abgesagt)