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Ligabericht

1. FC Viersen gewinnt auch sein drittes Auswärtsspiel

Starker Start mit weiterem Erfolg auf fremdem Platz in Benrath

von Rheinische Post / Thomas Grulke · 17.09.2012, 08:39 Uhr · 0 Leser
Auf seine Defensive kann sich der 1. FC Viersen derzeit verlassen. Auch im dritten Auswärtsspiel der Saison siegte der Tabellenzweite ohne Gegentor, diesmal 1:0 (1:0) beim Liga-Neuling VfL Benrath.

"Wir haben einen sehr, sehr guten Start hingelegt, ich muss dem Team ein Kompliment machen", sagte Willi Kehrberg. Doch wie schon beim 2:0 in Grevenbroich unter der Woche stellte die Leistung der Mannschaft den Viersener Trainer nicht gänzlich zufrieden.

"Die ganze Mannschaft arbeitet sehr engagiert, wir bauen natürlich auch auf unsere starke Defensive. Doch dass wir uns nach unserem Führungstor keine einzige Torchance mehr erspielt haben, ist mir zu wenig", sagte Kehrberg. Der 1. FC war gut in die Partie gestartet und ging nach 18 Minuten in Führung. Hakan Sayici setzte sich auf der rechten Seite durch und erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:0. Wenig später hatte Thomas Gerdes seinen großen Auftritt. Mit einem tollen Reflex parierte Viersens Torwart aus kurzer Distanz den Kopfball des Benrathers Fred Adomako. "Das war aber auch die einzige Torchance, die wir zugelassen haben", sagte Kehrberg.

Doch dem Viersener Spiel fehlte in der Folge die Entlastung, um gegen den aufgerückten Gegner die Entscheidung zu suchen. "Wir haben nach dem Tor das Fußballspielen eingestellt. Aber es haben uns auch einige Offensivspieler gefehlt, die uns für das Konterspiel gut getan hätten. So hat es uns an Durchschlagskraft gemangelt", sagte Kehrberg. So musste Francesco Sidero, der sich in Grevenbroich verletzt hatte, nach dem Warmlaufen passen. Und Jan Ballis, der trotz einer Prellung auflief, konnte seine Stärken nicht wie gewohnt ausspielen.

Dafür stand Viersens Abwehr erneut absolut sicher. Benrath traf noch einmal mit einem Distanzschuss das Lattenkreuz, doch ansonsten geriet Gerdes' Tor nicht mehr in Gefahr. "Wir sind nicht blind und wissen, dass so etwas nicht immer gut geht. Wir müssen uns weiterentwicklen, doch das fällt einem mit zehn Punkten aus vier Spielen leicht", sagte Kehrberg.