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Ligavorschau

Euskirchen empfängt Windeck zum Topspiel

von Thorsten Jordan, Kölner Stadt-Anzeiger · 06.05.2013, 16:47 Uhr · 0 Leser
Die Macher des neuen Mittelrheinliga-Spitzenreiters Euskirchener TSC:  Trainer Kurt Maus (links) und der Sportliche Leiter Dirk Gläser
Die Macher des neuen Mittelrheinliga-Spitzenreiters Euskirchener TSC: Trainer Kurt Maus (links) und der Sportliche Leiter Dirk Gläser

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Spannung pur an der Spitze: Der Tabellenführer Euskirchener TSC empfängt die punktgleichen Windecker zum Spitzenspiel der Fußball-Mittelrheinliga. Beide Mannschaften sind seit mittlerweile neun Spielen ungeschlagen.

In der Fußball-Mittelrheinliga ist die Spannung im Kampf um die Meisterschaft kaum noch zu überbieten. Der neue Spitzenreiter Euskirchener TSC und die beiden Verfolger SC Brühl und Germania Windeck sind punktgleich. Ebenfalls gut im Rennen liegt der viertplatzierte FC Wegberg-Beeck. Das Team hat bisher ein Spiel mehr ausgetragen und zwei Zähler Rückstand auf die Spitze. Selbst den Ligafünften FC Hennef 05 trennen nur ganze drei Zähler vom Führungstrio. Alle fünf Mannschaften dürfen sich also noch berechtigte Hoffnung auf die Meisterschaft machen. Aufsteigen will jedoch nur Hilal Maroc Bergheim. Der Klub hat allerdings fünf Punkte Rückstand auf den dritten Platz, der noch zum Aufstieg berechtigen würde.

Am Mittwoch (20 Uhr, Erftstadion) steigt nun das Spitzenspiel zwischen dem ETSC und Germania Windeck. Beide Teams sind seit neun Partien ungeschlagen und natürlich gewillt, die Serie fortzusetzen. „Wir haben uns bis jetzt alles hart erarbeitet. Jetzt wollen wir auch versuchen, das Optimale herauszuholen“, sagt ETSC-Trainer Kurt Maus, für den der Titelgewinn einer Sensation gleichkäme. Denn seit Wochen fehlen ihm verletzungsbedingt zahlreiche Leistungsträger. Beim jüngsten 3:0 im Spiel in Aachen war die Personalnot derart groß, dass sogar Ex-Profi Andrzej Rudy (47) im zweiten Durchgang eingewechselt werden musste. Am Mittwoch wird er allerdings nicht im Kader stehen. „Er hat Verpflichtungen. Trotzdem sind wir ihm dankbar, dass er uns ausgeholfen hat“, erklärt Maus. Ob die angeschlagenen Marcel Kaiser, Thomas Leßenich und Ioannis Foukis auflaufen können, entscheidet sich kurzfristig.

Der Windecker Trainer Hermann-Josef Werres, der den ETSC Ende der 90er Jahre in die Oberliga führte, wehrt sich mittlerweile auch nicht mehr gegen den Gedanken an eine mögliche Meisterschaft. „Wir setzen uns deshalb aber nicht unter Druck“, sagt er. Ob Werres, der den Verein zum Saisonende verlassen wird, in Euskirchen die angeschlagenen Florian Buchholz und Tom Barth aufbieten kann, ist offen.