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So. 19.02.17 | Autor: Werner Schaupert | 204
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"Ostler" verlängern Zusammenarbeit mit Kämpf und Oppitz

Kontinuität wird beim FC Weiden-Ost groß geschrieben +++ 14 Jugendspieler in den letzten beiden Jahren eingebaut +++ Kreisligateam will Platz 2 noch erobern +++ Auch die Kreisklassenmannschaft, die ...
Wie der FC Weiden-Ost nun zum Trainingsauftakt offiziell bekannt gibt, wurden bereits vor einigen Wochen die Weichen für die nächste Saison gestellt. So wird Peter Kämpf weiterhin das junge Kreisligateam coachen. Sowohl Trainer, als auch Vereinsseite zeigten sich in den Gesprächen äußerst zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. "Es macht einfach Spaß mit gut ausgebildeten und motivierten Jungs diesen Weg weiter zu gehen" so Kämpf. "Die familiäre Struktur im Verein und das gesamte Umfeld inklusive der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit sind für mich als Trainer hervorragende Voraussetzungen". Auch Sportlicher Leiter Marcus Meier zeigt sich erfreut über die weitere Zusammenarbeit: "Mit Peter Kämpf besitzt der Verein eine im Fußballkreis bekannte Identifikationsfigur, welche im sportlichen und menschlichen Bereich hoch angesehen ist. Seine Ansprache und der Umgang mit der doch sehr jungen Mannschaft passen einfach." Beide Parteien betonen, die Philosophie des FC Ost (bis auf Torwart Roland Frischholz entstammen sämtliche Spieler der eigenen Jugendarbeit) auch weiterhin aktiv zu verfolgen. "Der Einbau von 14 Jugendspielern in den letzten beiden Jahren ist geglückt. Jetzt gilt es diesen Stamm Schritt für Schritt vorwärts zu bringen." so der 37jährige Kämpf. In der laufenden Spielzeit - momentan auf Platz 4 mit Sichtweite zu Platz 2 in der Kreisliga Nord - wolle man in der Vorbereitung den Grundstein legen, den Relegationsplatz hinter den enteilten Kulmainern zu erobern. Hilfreich bei der Weiterentwicklung der jungen Truppe ist sicherlich auch die Verlängerung des Trainerengagements von Martin Oppitz (36). "Martin ist lange Jahre im Verein und Ostler durch und durch. Von seinem enormen Ehrgeiz profitieren gerade die jüngsten Spieler unseres Kreisklassenteams", führt Meier aus. "Mit einem Durchschnittsalter unter 20 Jahren stellen wir das jüngste Team in der Kreisklasse Ost. Und mit einem aktuell sicheren Mittelfeldplatz können wir gut leben. Wobei die Eingewöhnung in den körperlich robusteren Herrenbereich jetzt abgeschlossen ist und wir uns von der Rückrunde schon noch einiges erhoffen", so Oppitz. Höhepunkt der Vorbereitung bildet neben zahlreichen Einheiten und Vorbereitungsspielen ein dreitägiges Trainingslager vom 10.-12. März für beide Mannschaften, in welchem sportlich auf Kunstrasen der Feinschliff erfolgen soll, aber auch Teambuildingmaßnahmen nicht zu kurz kommen dürften.  
Fr. 17.02.17 | Autor: Werner Schaupert | 307
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Drechsler: "Wir wollen Platz 1 verteidigen"

FuPa im Gespräch mit dem Trainer des SV Kulmain +++ Drei Winterneuzugänge ergänzen "dünn" besetzten Kader +++ Erfahrung und mannschaftliche Geschlossenheit ein großes Plus beim Tabellen ...
Der SV Kulmain ist auf dem besten Wege, nach nur einjährigem Gastspiel in der Kreisliga diese schon wieder nach „oben“ zu verlassen. Jeweils sechs Spielzeiten in der BOL und in der Bezirksliga in den zurück liegenden zwölf Jahren lassen vermuten, dass der SVK den Abstieg nur als „Ausrutscher“ sehen dürfte.  Dennoch ist man in Kulmain überrascht, wie überzeugend die Mannschaft auftritt und die Liga dominiert. Auf der anderen Seite wäre der Aufstieg der Drechsler-Truppe eigentlich wieder eine „Rückkehr nach Hause“, dorthin wo man nach Meinung der Kulmainer Fangemeinde auch hingehört. Ungeschlagen auf Platz 1 mit 6 Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger als der Tabellenzweite aus Erbendorf hat man sich in die Winterpause abgemeldet, eine sehr angenehme Ausgangslage vor dem Wiederbeginn am 19. März mit der Auswärtspartie beim letztjährigen Vizemeister SV Plößberg. Überheblich wird man beim SVK allerdings nicht, jedes Spiel muss erst gespielt werden und zudem prallt man bis zum finalen Spieltag am 21. Mai auf alle Mannschaften von Platz 2 bis 5. Der Vorteil: Vier Mal darf man dabei in heimischen Gefilden antreten. Doch wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, dann dürfte, wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, die Vergabe des Meistertitels wohl nur über den SV Kulmain wohl gehen. Der Trainer des Tabellenführers, der 44jährige in Grünlas bei Ebnath wohnhafte und bei der Post beschäftigte Oliver Drechsler, hat sich ein paar Fragen von FuPa gestellt. Der B-Lizenzinhaber blickt mit uns sowohl zurück als auch in die Zukunft, die mit dem sofortigen Wiederaufstieg vergoldet werden soll.   FuPa: Oliver, kurze Einschätzung des bisherigen Saisonverlaufs, Sie sind bestimmt sehr zufrieden? Oliver Drechsler (44): Ich bin sehr zufrieden, wir spielen bis jetzt eine richtig gute Saison. Zudem ist es nicht selbstverständlich, als Absteiger gleich so souverän zu agieren, wie man an unserem Nachbarn aus Kemnath sieht. Dabei haben wir auch enge Spiele am Schluss für uns noch entschieden und hatten auch das notwendige Glück, das du brauchst, um ganz oben zu stehen.   Was haben Sie Sich mit Ihrer Elf für die Restrückrunde vorgenommen? Ich will mit meinem Team natürlich Platz 1 unter allen Umständen verteidigen. Und dann wollen wir uns technisch und vor allem taktisch weiter verbessern.   Wo sehen Sie die Stärken Ihrer Mannschaft, wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Ein Vorteil ist ohne Zweifel,  dass wir über eine sehr erfahrene und ausgeglichen besetzte Mannschaft verfügen, die sich immer als geschlossenes Team präsentiert. Unsere große Stärke ist allerdings unser Defensivverhalten, was sich ja in den nur 9 Gegentoren wiederspiegelt. Verbessern müssen wir uns in der Chancenverwertung, da gilt es in der Vorbereitung an der Stellschraube zu drehen.   Hat es im Winter personelle Veränderungen gegeben? Ja, wir freuen uns über drei Neuzugänge. Manuel Bodner, ein Rückkehrer vom SV Schwaig, Jannick Netzel vom ASV Wunsiedel und Toni Ruckriegel vom SV Ramsenthal werden uns sicher weiter helfen und vor allem unseren Kader vergrößern und verstärken, der mit 14 Spielern doch sehr „dünn“ besetzt war.   Schauen wir nach vorne und spekulieren. Wer wird Ihrer Einschätzung nach der größte Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft bleiben?  An erster Stelle die SpVgg Weiden II,  dann natürlich der TSV Erbendorf und nicht zu vergessen der FC Weiden Ost.   Ein Blick in den dunklen Tabellenkeller. Wer, denken Sie wird am Ende die Liga verlassen müssen? Ich denke für die DJK Ebnath und die DJK Neustadt/WN wird es sehr eng werden.    
Mi. 15.02.17 | Autor: Werner Schaupert | 516
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Schwarz-Blaue trotzen höherklassigen Gelb-Schwarzen

SpVgg SV Weiden holt beachtliches 2:2 beim Regionalligisten SpVgg Bayern Hof +++ Oberpfälzer über die gesamte Distanz spielbestimmend +++ Nur mangelhafte Chancenverwertung verhindert eigentlich verd ...
„Eigentlich müssen wir dieses Spiel für uns entscheiden. Unsere Chancenverwertung ist noch nicht so, wie sie sein sollte, da gilt es noch den Hebel anzusetzen“, meinte Weidens neuer Trainer Franz Koller nach dem Schlußpfiff auf der Hofer „Grünen Au“ und fügte noch hinzu: „In Sachen Effektivität konnten wir uns heute abend von den Bayern etwas abschauen.“ Mit seinem Statement traf er den Nagel auf den Kopf, denn eigentlich hätte der Sieger in diesem Testspiel nur SpVgg SV Weiden heißen dürfen. Der Bayernligist war über die gesamte Distanz das spielbestimmende Team und besaß die Mehrzahl der klaren Einschussmöglichkeiten, lag aber nach bereits vier Minuten in Rückstand. Ein individueller Fehler brachte den Ex-Weidener Eduard Root in Position, der zum 1:0 einlochte. Weiden blieb unbeeindruckt, erspielte sich beispielsweise für Josef Rodler und Lukas Hudec beste Chancen, bekam für seine mangelhafte Verwertung aber prompt die Quittung: Nach einer Standardsituation war der tschechische Torjäger Martin Holek zur Stelle und stellte mit dem 2:0 den Spielverlauf quasi auf den Kopf. Die Schwarz-Blauen steckten den Kopf aber nicht in den Sand, waren im weiteren Verlauf engagiert und mit hohem Aufwand um eine Resultatsverbesserung bemüht und holten sich am Ende durch Treffer von Benjamin Werner und Christoph Hegenbart ein noch mehr als verdientes Unentschieden. „Positiv ist, dass wir uns von Rückschlägen wie heute nicht umwerfen lassen und auch die Kraft und Ausdauer haben, um zurück zu kommen“, bemerkte Franz Koller zur unter dem Strich starken Vorstellung seiner Mannen in Oberfranken. Dass sein Team nach dem 2:1 gegen den SV Seligenporten nun auch dem zweiten Regionalligisten Paroli geboten hat, bewertet der Weidener Übungsleiter schon aus dem Grund sehr hoch, da er mit einem dezimierten Kader die Reise nach Hof antreten musste. Neben Thomas Schneider (leichte Zerrung) fehlten auch der beruflich verhinderte Andreas Wendl und die beiden Kranken Florian Reich und Stefan Graf. „Hut ab vor den Jungs. Wir haben 90 Minuten wieder alles rausgeholt, obwohl uns erneut mehrere Spieler gefehlt haben“, sagte ein von der Leistung sichtlich angetaner Coach. Ob die Formkurve nun weiter nach oben zeigt, kann die SpVgg SV nun am kommenden Samstag um 17 Uhr gegen einen weiteren Regionalligisten unter Beweis stellen. Beim SV Schalding-Heining hängen die Trauben hoch, doch die bisher gegen höherklassige Mannschaften erzielten Ergebnisse lassen den Weidener Troß sicherlich optimistisch nach Passau fahren.  

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